Verdingungsordnung für Bauleistungen

Die Verdingungsordnung für Bauleistungen ist 1926 in Kraft getreten. Abgekürzt wird sie mit VOB. 2002 wurde sie in Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen umbenannt. Da es sich bei der VOB nicht um ein Gesetz handelt, ist eine explizite Vereinbarung zwischen den Vertragsparteien nötig. Die drei Teile der VOB lauten wie folgt: Teil A umfasst förmliche Bestimmungen, die für die Vergabe von Bauleistungen gelten. Teil B befasst sich mit der Ausführung von Bauvorhaben und sollte die einheitliche Basis sämtlicher Bauverträge bilden. Teil C beinhaltet allgemeine technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen. Es empfiehlt sich, die Gewährleistungspflicht gemäß BGB zu vereinbaren, da diese bei der VOB bei lediglich zwei Jahren liegt und im BGB bei fünf.