Verfugen Klinker

Verfugen Klinker

Anders als wie beim Rohmauerwerk, kann es sein das bestimmte Klinker- / Ziegelarten nicht direkt beim Mauern in "Fugenglattstrich" verarbeitet werden können, z.B. bei Verblender in Kalksandstein, diese nehmen zu schnell die Feuchtigkeit des Mörtels auf, dadurch "Verbrennt" der Mörtel und kann nicht richtig Abbinden, oder z.B. Keramikklinker, diese nehmen zu langsam Feuchtigkeit auf, d.h. auch nach Stunden ist die Mörtelfuge noch nicht angezogen, deshalb kann diese nicht in einem Arbeitsgang beim Mauern in Fugenglattstrich ausgeführt werden. Ist Fugenglattstrich nicht möglich, dann muß die Fugen ca. 1,5 - 2 cm ausgekratzt werden, erst nachdem der Fugmörtel vollständig ausgehärtet ist, kann in einem neuen Arbeitsgang die Fassade Verfugt werden.

Die Fugen sollten vor dem Verfugen mit einem Handbesen gesäubert (loser Restmörtel und Staub müssen weg) und angefeuchtet werden, der Fugmörtel (entweder Fertigmörtel in Säcken, gibt es in verschiedenen Farben oder normaler Zementörtel im Mischverhältniss 1:3 - 1 Teil Zement - 3 Teile Sand - Erdfeucht) werden mit einem Fugeisen und Fugbleche in die Fuge GEDRÜCKT - immer Abwechselnd - Lagerfuge - Stoßfuge - Stoßfuge - Lagerfuge. Nachdem der Fugmörtel etwas angezogen hat, wird dieser mit einem Handbesen leicht abgekehrt, überstehendes Fugmaterial wird damit entfernt. Wichtig - Beachten: Vor dem Ausfugen muß beachtet werden, es darf NICHT Regnen und es darf auch in den nächsten 10 Stunden kein Regen zu erwarten sein, es darf aber auch nicht zu Heiß sein, d.h. direkte starke Sonneneinstrahlung auf der Fassade ist auch nicht gut, nachfeuchten der Fassade (Fuge) und / oder Abdecken mit einer Plane wäre sinnvoll.