Da ich selbst vor einigen Jahren mal auf dem Bau ( Hochbau ) gearbeitet habe, kenn ich das vom Öffentlichen-Bau eigentlich immer so:
Es soll/wird ein Fundament, eine Bodenplatte, Wände oder Decken eingeschalt ( Großraumschalung ) und dann das passende Eisen verlegt ( Eisenmatten, Stabstahl usw. laut Statikplan ), sobald das Eisen verlegt worden ist und vor dem betonieren der Fläche mußte jedesmal ! das Eisen, die Verlegung der Eisenbewehrung von einem Prüfstatiker abgenommen werden, vorher durfete NICHT ! betoniert werde.......
Warum das beim U-Bahn Bau in Köln nicht der Fall war / ist ??? und wenn wirklich fast 80 Prozent ! der Eisenkörbe/Stangen/Winkel nicht verbaut worden sind, dann muß das doch jedem Eisenbieger/Eisenverleger beim Arbeiten auffallen.... klar, nur der Polier bzw. Vorarbeiter hat den Plan und weiß genau was verbaut/verlegt werden muß, aber ein Eisenleger mit einigen Jahren Berufserfahrung weiß wenn fast 80 Prozent fehlen.....



Fr, 2010-02-12 19:05
Fr, 2010-02-12 13:33
Mi, 2010-02-24 18:20
Sa, 2010-02-27 19:16
Hallo,
ja, so in der Art hatte ich es auch im Radio gehört.
Klar, Prüfstatiker werden nie 100 Prozent alles sehen können, aber wenn es von den "Eisenbieger" so gemacht worden ist, dann muß auf jedenfall der Eisenlieferant/Stahllieferant mit "im Boot" gewesen sein, so einfach einige Tonnen Stahl von der Baustelle bringen ist ja nicht gerade unauffällig....
Wenn dann wurde zwar die korrekte Mengel Stahl ( Bewehrung, Eisenbügel ) abgerechnet, aber nie auf die Baustelle geliefert und natürlich nicht eingebaut..... Eisenbieger/Stahllieferant, da würd ich auch mal nachhaken wenn ich da Ermitteln müsst !!!
So, 2010-02-28 18:22