Malerfirmen

Malerfirma Anstrich Hausfassade in rotWenn man sich selbstständig machen will - genau genommen als Maler- und Lackierer, dann sollte man einige Dinge beachten. Die Branche schlägt sich mehr schlecht als recht. Es gibt wahnsinnig viele Firmen gerade in diesem Bereich. Auf dem Land hat man einen schlechten Stand wenn man eine Malerfirma betreibt - hier wollen die Leute alles selbst machen, man bekommt kaum Aufträge und kann sich kaum einen Angestellten leisten - man muss alles selbst machen.
Ein wenig anders sieht es in der Stadt aus - bzw. in nicht ganz so ländlichen Gebieten, hier sitzt zwar nicht unbedingt mehr das Geld, aber hier gehen die meisten Leute außerhalb ihrer Wohnung ihrer Arbeit nach, man kann nicht so ohne weiteres mal einen Tag dazwischen schieben um mal das ein oder andere Zimmer zu streichen.
Hier also erhält man doch wesentlich mehr Aufträge und mit der Zeit kann man sich auch einen oder mehrere Angestellte leisten. Um gute Mundpropaganda betreiben zu lassen muss man sich qualitativ von den anderen Malerfirmen abheben, man muss im Preis- und Leistungsverhältnis hervorstechen und andere Maler sozusagen ausstechen. Konkurrenz belebt das Geschäft einerseits, andererseits sollte man sich auch nicht nur Feinde machen - gerade im Winter profitiert man ggf. von guten Zusammenarbeiten mit einigen wenigen Konkurrenzfirmen.

Zu empfehlen ist es, sich auf ein oder zwei Gebiete zu spezialisieren. Was spricht dagegen sich beispielsweise mit einem Fenster- oder Treppenbauer zusammen zu tun, oder einem Schreiner? Hier kann man ev. davon profitieren sich auf Neubau-Ausbauten zu spezialisieren. Denn der Rohbau mit allen elektrischen Leitungen sowie Wasser- und Gasleitungen steht meist schon, die “Schönheitssachen” werden dann eigentlich nur noch von Schreiner (und/oder Treppen- und Fensterbauern) sowie von den Malern gemacht. Geht man eine Zusammenarbeit ein, profitieren also beide davon.
Auch in der Altbausanierung können beide Gewerke miteinander harmonieren, auch hier wird häufig eine neue Treppen und in den meisten Fällen auch  neue Fenster benötigt.
Kunde X muss also nur noch eine Firma beauftragen, die Handwerker dort sind ein bereits eingespieltes Team, sie arbeiten Hand in Hand und blockieren sich nicht gegenseitig. Kunde X sollte sich natürlich dennoch im Vorfeld andere Angebote einholen, aber auch hierauf kann man gut reagieren - denn als Kooperationsfirma kann man leichter Rabatte geben und dennoch beide Gewerke bezahlt bekommen.
In der Hauptsache sollte man sich durch Besonderheiten hervorheben und sei es nur durch individuelle Kundenbetreuung - was spricht dagegen dem Kunden anzubieten bei den Arbeiten immer anwesend zu sein, sie versuchen es ja dennoch - werden sie “eingeladen” ist das für beide Parteien ein viel entspannteres Arbeiten.
 

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