Trockenlegung feuchter Wände - eine kritische Betrachtung verschiedener Verfahren......!!!

Auf dem Trockenlegungssektor werden oftmals unsinnige oder nicht richtig durchgeführte Maßnahmen angeboten.Viele der Anbieter schimpfen auf andere um sich im Sonnenschein zu präsentieren, sind aber mit Ihren eigenen Systemen weder in einer Norm (ÖNORM B3355-2)zur Bestandssanierung aufgeführt, noch kann man bei einigen Verfahren von sinnvoller Sanierung sprechen. An den Beispielbildern möchten wir Ihnen mal verdeutlichen, wie man es niemals machen sollte........... Weiterhin besteht der Irrglaube, das man Feuchtigkeit nur mit dem Einbau einer Folie abdichten kann.Diese ist jedoch nur für drückende äußere Feuchte geeignet und sollte immer im Zusammenhang einer Horizontalsperre verwendet werden.Weiterhin sollte man bedenken, das die Feuchte generell aus dem Fundamentbereich nach oben steigt, so das anschließend eine Abtrocknung nicht mehr möglich ist wenn die Wände nur mit Folien abgedichtet wurden.Schäden in den Innenräumen sind somit vorprogrammiert, da die Feuchte sich Ihren weg sucht.Hauptsächlich sollte eines der drei genormten Verfahren zur Horizontalsperre eingesetzt werden, da es grundsätzlich zu kapillarsteigender Feuchte kommen kann. Diese drei Verfahren sind geprüft und zugelassen zur Sanierung. -Mechanische Sperre ( Zersägen des Mauerwerkes oder Einschlagen von Blechen ) -Chemische Sperre ( Injektionen des Mauerwerkes mit chemischen Mitteln) -Elektrophysikalische Sperre ( aktive Elektroosmose -Einbau von Elektroden im Mauerwerk, zur Umkehr des vorhandenen Potentiales, welches die Feuchte verstärkt wandern lässt) Bei dem letztgenannten Verfahren wird an diese eingebauten elektrisch leitfähigen Kunststoffelektroden eine minimale Spannung angelegt und die Mauern werden dauerhaft entfeuchtet. Wir empfehlen Ihnen deshalb vor Sanierungsbeginn oder Angebotseinholung die anerkannte ÖNORM B3355-2 http://www.bdb.at/SearchNormen_Detail~ID~69736.htm zum lesen, um aus Ihrem Haus nicht solch ein Sanierungsfall zu machen, wie in den anhängenden Bildern....
Art: 
Angebot
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gewerblich
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Kommentare zu diesem Beitrag

  1. Gast
    Mo, 2010-05-17 18:25
    Sicher eines der schwierigsten Kapitel. Was Anbieter versprechen und was die Geräte davon wirklich halten Während die Fachwelt einhellig die Wirksamkeit der Geräte bestreitet, verweisen deren Betreiber auf eine weite Verbreitung in der Praxis sowie auf Referenzen. . Messungen zur Wirksamkeit von so genannten Zauberkästchen wurden bereits durch die TU Wien (Prüfzeugnis V 79654 der Technischen Versuchs- und Forschungsanstalt der TU Wien vom 11.5.1993) und die ETH Zürich (F.H. Wittmann, Über wirksame Verfahren gegen aufsteigende Feuchtigkeit, Internationale Zeitschrift für Bauinstandsetzung, 1. Jahrgang, Heft 4, 1995) durchgeführt. Eine Wirksamkeit konnte in keinem Versuch, weder am Bauwerk noch unter Laborbedingungen festgestellt werden. Lesen Sie dazu bitte erst die Beiträge auf dieser Seite: http://www.dhbv.de/index.php?reporeid=172 oder bei http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrophysikalische_Mauertrockenlegung
  2. Gast
    Mo, 2010-05-17 19:57
    Sie zeigen deutlich die gemachten Fehler woraus man lernen kann... Eine Folie sollte man nie ohne Horizontalsperre verwenden, da die Feuchte sonst in den Innenräumen rauskommt, da diese weiterhin kapillar im Baumaterial ansteigt.Umgekehrt genau so, wenn man diese nur in den inneren Wänden anbringt. Da täuschen auch keine optisch kaschierten Schönheitsreparaturen mit teueren Putzen, auch dieser wird wieder abfallen. Weiterhin verrottet das Baumaterial hinter diesen Folien und das Mauerwerk kann nicht mehr natürlich atmen und diffudieren. Die Feuchte wird unweigerlich weiter steigen. Injektagen kann man hier nachlesen was dabei rauskommt: http://www.umweltbrief.de/neu/html/oekonepper.html http://www.baufachinformation.de/aufsatz.jsp?ul=2008049014622 Bei Sägesperren sollte man schon den Sinn vorher abklären.Wenn man diese nicht im Fußbodenbereich im Keller einbringen kann, dann wird es immer bis zu dieser Sperre weiterhin feucht bleiben. Die angesprochenen Geräte, im Volksmund als Zauberkästchen bekannt sind wissenschaftlich nicht abgeklärtund man warnt davor.Sie haben allerdings auch nichts mit einer -aktiven Elektroosmose- mit dem Einbau von Elektroden im Mauerwerk zu tun, das sollte nun auch mal ein Hr.Edmund Bromm wissen, wenn er sich hier seit Jahren als Fachmann dafür präsentieren will. Warum auch immer.... Vielleicht verkauft man dann eben doch besser ungelesene Schriften oder Folien ohne Norm. Auch seine ständig kopierten Texte eines Hr.Prof. Venzmer kommen letztendlich nicht zum Schlußstand seiner ständig verbreiteten Nichtfunktion der in der ÖNORM B3355-2 allgemein wissenschaftlich anerkannten und zugelassenen aktiven Elektroosmose.
  3. Gast
    Mo, 2010-05-17 20:41
    sind hier aufgeführt: http://www.baufachinformation.de/denkmalpflege.jsp?md=1988017185786
  4. Gast
    Mo, 2010-06-21 23:27
    http://www.baufachinformation.de/denkmalpflege.jsp?md=1988017185900 Nachweis der erfolgreichen Anwendung der Elektroosmose zur Mauerentfeuchtung über einen Zeitraum von 50 Jahren Quelle: Der Stukkateur, 1986 ISSN: 0177-1477; Standort in der IRB-Bibliothek: DEIRB Z 212; Schlagwörter zum Inhalt: Mauerentfeuchtung Elektroosmose Mauertrockenlegung Folgeschaden Erfolgskontrolle Langzeitwirkung Trockenlegung Demonstrationsobjekt: "Alte Darlehenskasse und alte Post" in Niederhelfenschwil in der Schweiz. Die Elektroosmose wurde bei dem Gebäude, dessen Fundamente im Hangdruck- und Grundwasser stehen, zur Dauerentfeuchtung eingesetzt. Wirkungsprinzip der Elektroosmose: Die Elektroosmose läßt sich einerseits für die eigentliche Mauerentfeuchtung, andererseits auch für die dauerhafte Behebung von Folgeschäden einsetzen. Dem feuchten Mauerwerk wird über Mauerelektroden dauernd ein positiver Gleichstrom zugeführt, der durch die materialbedingte Spannungsdifferenz zwischen den Mauerelektroden und den Erdungen begründet ist. Unter Einfluß von Gleichstrom läßt sich Wasser in halbdurchlässigen Körpern zur Kathode bewegen. Untersuchung des Elektroosmose-Entfeuchtungssystems: 1. durch die Eidg. Materialprüfanstalt (EMPA) in Dübendorf; Ergebnis: guter Elektrodenzustand nach fünfzigjährigem Einsatz; 2. durch die Materialprüfanstalt des Schweiz. Elektrotechn. Vereins (SEV), Zürich; Ergebnis: Die Widerstandswerte der 50 Jahre alten Elektroden zeigten im Vergleich mit neuen Kupferdrähten keine signifikanten Unterschiede; Beurteilung durch den Hauseigentümer: Die Mauerentfeuchtung habe bis in die Gegenwart funktioniert, das Mauerwerk sei trocken, trotz der Fundamente, die im Grundwasser stehen. Weitere Nachweise: http://www.baufachinformation.de/denkmalpflege.jsp?md=1988017185775
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