Massivhaus Bungalow

Massivhaus Bungalow

Wer sich für ein Massivhaus Bungalow entscheidet, hat von vornherein geplant, dass er kein Dachgeschoss ausbauen möchte. Es gibt das Massivhaus Bungalow in sehr unterschiedlichen Größen und in zwei verschiedenen Bauarten. Entweder entscheidet sich der künftige Hausbesitzer für einen Bungalow in quadratischer Form oder für einen Winkelbungalow, welcher bereits bedingt durch seine Bauweise ein größeres Baugrundstück benötigt. Einen weiteren Unterschied gibt es bei der Form des Daches, denn hier sind drei verschiedene Varianten bei der einfachen Bauweise des Bungalows möglich. Die erste Form ist die Walmdachform, welches auch die am meisten gebaute Dachform bedeutet.

Die nächste Form des Daches ist das Flachdach, welches vor allem in den 1980er Jahren einen wahren Boom erleben konnte. Heutzutage ist das Flachdach bei den Neubauten der Bungalows nicht mehr so oft gewünscht. Eine weitere Dachform ist das Pultdach, welches besonders seit der Einführung der Solartechnik immer mehr an Beliebtheit gewinnt. Diese Dachform sorgt zunächst für einen kontrollierten Ablauf des Regenwassers. Der entscheidende Faktor jedoch sind die Solarkollektoren, die an der schrägen Form des Pultdachs angebracht werden. Hierbei stehen die Kollektoren in einem besonders günstigen Winkel zur Sonne. Dass bei dieser Bauweise auch noch ein kleiner Teil des Dachbodens nutzbar ist, ist hierfür jedoch nicht von Bedeutung.

Bei einem Massivhaus Bungalow kann der künftige Besitzer bereits im Vorfeld abklären, wie viel Zimmer seine künftige Immobilie besitzen soll, denn er muss sich schon vor Baubeginn entscheiden, wie groß sein künftiges Zuhause sein soll. Ein weiterer Aspekt ist die Garage, welche bei der Planung des Bungalows mit einbezogen wird. Gerade in die Form eines Bungalows lässt sich eine Garage optimal integrieren, auch bei der Form des Winkelbungalows. Hier haben bereits viele Besitzer von Bungalows den abgewinkelten Teil als Garage und Wirtschaftsraum genutzt und konnten auf diese Weise auf eine Unterkellerung des Bungalows verzichten.

Für ein Massivhaus Bungalow gibt es so viele verschiedene Möglichkeiten der Nutzung, gerade bei der Form des Winkelbungalows. Die Entfaltungsmöglichkeiten sind fast unbegrenzt. Aber auch bei der Energieeinsparung kann der künftige Haubesitzer ein großes Vorbild sein, denn auch wenn der Bungalow in Massivbauweise erstellt wurde, kann man aus diesem Bungalow ein sogenanntes Passivhaus machen und so einen erheblichen Beitrag zur Einsparung von Energie leisten. Ein Passivhaus kommt beispielsweise mit 1,5 Liter Heizöl pro Quadratmeter im Jahr aus. Das ist zwar fast unvorstellbar, aber mittlerweile mehrfach bewiesen. Mit dieser Bauweise spart der neue Besitzer des Bungalows über 90 % Energie gegenüber der herkömmlichen Bauweise und Heiztechnik.