Mauern mit dem Planziegel-System
Mit modernen Planziegeln werden massive Häuser schneller und kostengünstiger erstellt. Spezielle Wärmedämmziegel sorgen für gesundes Wohnraumklima und minimalen Energieverbrauch.
Das Mauern beschleunigen und zugleich den Mörtelverbrauch senken - so lauteten Mitte der 80er Jahre die Ziele der Ziegel-Produktentwickler. Ergebnis der Forschungen war der Planziegel, ein echter Quantensprung in der tausende Jahre alten Geschichte des beliebten Wandbaustoffs. Er hebt sich durch exakt plangeschliffene, maßgenaue Lagerfugen von traditionellen Ziegeln ab. Erreicht wird dies mit einer optimierten Rohstoffmischung sowie mit computergesteuertem Trocknen, Brennen und Schleifen. Planziegel kommen mit einer nur einen Millimeter starken Dünnbettmörtel-Lagerfuge aus - das senkt den Mörtelbedarf und reduziert die Rohbauzeit und die Baukosten. Wärmedämmziegel für Außenwände mit hervorragender Dämmung
Planziegel sind so maßgenau plangeschliffen, dass die Lagerfuge nur noch zwischen einem bis maximal drei Millimetern dünn ist. Zum Vergleich: Bei traditionellen Ziegeln muss diese Verbindungsschicht ganze 12 Millimeter dick sein. Neben dem ökonomischen Vorteil - der Mörtelverbrauch sinkt um bis zu 90 Prozent - ergibt sich folgende bauphysikalische Verbesserung: Die dünne Mörtelfuge wirkt kaum mehr als Wärmebrücke. Der damit erreichte Fortschritt beim Dämmvermögen und das Energie-Einsparpotential sind enorm. Die Schimmelgefahr sinkt deutlich. Dank des optimierten Ziegelkörpers wurden Wärmeleitfähigkeit und Wärmedämmung der Poroton-Ziegel ebenfalls verbessert. Heute erreicht dieser Baustoff Lambda-Werte bis zu 0,08 W/mK. Möglich macht dies eine Kombination aus massiver Ziegelhülle und einem Kern aus dem vulkanischen Dämmstoff Perlit.
Ein Vergleich mit Holz macht die Dämmwirkung der Poroton-Planziegel besonders deutlich: Die Wärmeleitfähigkeit wird in der DIN 4108 für Nadelholz mit 0,13 W/mK und für Buchen- und Eichenholz mit 0,20 W/mK angegeben. Das heißt, eine Bohlenwand aus Buchenholz hat noch nicht einmal eine halb so gute Wärmeleitfähigkeit wie eine gemauerte Poroton-Ziegelwand mit einem Lambda-Wert von 0,08 W/mK. Mit anderen Worten: Bei gleicher Wandstärke, Standard sind bei Ziegelmauerwerk 30 und 36,5 Zentimeter, dämmt die Ziegelwand doppelt so gut wie die Holzkonstruktion - ohne jede zusätzliche Dämmschicht.
Mörtelauftrag
Um Mörtel auf einen Planziegel zu bekommen, hat die Deutsche Poroton das VD-System entwickelt. Kernstück ist die innovative Mörtelwalze: Oben wird der Dünnbettmörtel eingefüllt. Der Verarbeiter zieht das Gerät gleichmäßig über die Steinreihe. Unten tritt der Mörtel aus und legt sich vollflächig und so dünn wie möglich auf die Ziegelreihe. Eine "Vollflächige Dünnbettmörtelfuge" entsteht.
Die Mörtelwalze erleichtert nicht nur den Maurern die Arbeit, sondern verbessert auch die Luftdichtheit und damit den Wärmeschutz deutlich. Die sauber aufgetragene Mörtelschicht verschließt die Luftkammern im Ziegel und sorgt dafür, dass der Stein sein Dämmpotential voll entfalten kann.
Um Mörtel auf einen Planziegel zu bekommen, hat die Deutsche Poroton das VD-System entwickelt. Kernstück ist die innovative Mörtelwalze: Oben wird der Dünnbettmörtel eingefüllt. Der Verarbeiter zieht das Gerät gleichmäßig über die Steinreihe. Unten tritt der Mörtel aus und legt sich vollflächig und so dünn wie möglich auf die Ziegelreihe. Eine "Vollflächige Dünnbettmörtelfuge" entsteht.
Mit modernen Planziegeln werden massive Häuser schneller und kostengünstiger erstellt. Spezielle Wärmedämmziegel sorgen für gesundes Wohnraumklima und minimalen Energieverbrauch. Bilder: Deutsche Poroton


