Mineralfaserdämmstoff die Dämmung fürs Haus

Mineralfaserdämmstoff oder auch Glaswolle oder Steinwolle, wurde bereits in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts entdeckt und forcierte sehr schnell zum innovativen Dämmstoff.

Hier das Bild einer Kerndämmplatte Kerndämmung für zweischaliges Mauerwerk Klinkerfassade VerblenderDer Dämmstoff, der sehr hochqualitative Eigenschaften aufwies, wurde dank der Baustoffindustrie sehr stark verbessert und zum vielseitigen Dämmstoff gemacht. Der Mineralfasserdämmstoff ist besonders biolöslich und entspricht so den sehr eng gesteckten Richtlinien der EU und des deutschen Gefahrstoffrechts. Ein weiterer Pluspunkt ist natürlich die Brandklasse, denn der Mineralfasserdämmstoff wird in die Brandklasse A eingestuft und entspricht somit allen Brandschutzanforderungen problemlos. Der Schmelzpunkt des Dämmstoffes liegt über 1.000 Grad Celsius und somit kann kaum ein anderer Dämmstoff mithalten. Ob privat genutzte Gebäude oder öffentliche Gebäude, der Mineralfasserdämmstoff entspricht allen Baurichtlinien problemlos und ist ein preiswerter Dämmstoff.

Der große Vorteil des Mineralfasserdämmstoffs ist die einfache Verarbeitung und der einfache Zuschnitt, denn jeder Laie kann das Material problemlos verarbeiten. Natürlich muss man beim Verlegen des Dämmmaterials darauf achten, dass das Material lückenlos verlegt wird und somit keine Kältebrücken entstehen, doch letztlich können kleinere Lücken sogar nachträglich mit den Verschnittresten gefüllt werden, ohne die Dämmung zu minimieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Mineralfasserdämmstoff dauerhaft formstabil bleibt und auch große Flächen schnell mit dem Material gedämmt werden können. Die hohe Dämmwirkung ist das absolute Plus, denn sowohl die Dämmung gegen Kälte und Wärme, als auch die Dämmung gegen Lärm ist optimal und kaum zu überbieten.

Der Dämmstoff wird auch Glaswolle genannt, weil die aus der Glasindustrie bekannten Stoffe Quarzsand, Soda und Kalkstein eingesetzt werden. Circa 60 bis 70 Prozent Altglas wird zugegeben und durch Schmelzen und Schleudern zu Fasern verarbeitet, die letztlich zur Glaswolle werden. Ein weiterer Bestandteil der Glaswolle sind Kunstharze, die als Bindemittel zugegeben werden und für die Stabilität des Endprodukts sorgen. Zusätzlich werden den Materialien Öle zugesetzt, die die Glaswolle wasserabweisend machen und auch den Staubanteil des Dämmstoffs verringern.

Glaswolle sorgt letztlich für ein sehr angenehmes Raumklima und reduziert die Energiekosten, denn durch die Dämmung schafft man es, dass man wirklich für den Innenraum heizt und der Wärmeverlust sehr gering gehalten wird. Der zusätzliche Lärmschutz ist ein weiterer positiver Effekt, der nicht zu unterschätzen ist. Wichtig nach dem Verlegen des Dämmstoffes, ist ihn sehr gut zu verkleiden, zum Beispiel durch Gipskartonplatten oder Holzplatten. Der Dämmstoff, der sich sehr gut verlegen lässt, kann auch noch nach Jahren Staub absondern und so ist eine gute Verkleidung wichtig, gerade in Wohnräumen. Beim Verarbeiten des Dämmstoffes sollte man deshalb Schutzbrille und Mundschutz tragen, um den feinen Staub nicht einzuatmen und auch lange Kleidung und Handschuhe sind empfehlenswert, da das Material auf der Haut häufig einen Juckreiz entstehen lässt.