Mit Wohneigentum fürs Alter vorsorgen

Mit Wohneigentum fürs Alter vorsorgen

Monatlich mehr im Geldbeutel / „Rente“ zum sofort Genießen

Die Menschen werden immer älter und haben immer weniger Kinder die demografische Entwicklung stellt die staatliche Rente vor eine Herausforderung. Wer seinen Lebensstandard im Alter nicht einschränken möchte, muss selbst vorsorgen. Besonders hoch im Kurs liegt Wohneigentum: 90 Prozent sehen die eigenen vier Wände als geeignetes Mittel, für ihren Lebensabend vorzusorgen. Die „Rente aus Stein“ gilt als eine der sichersten Säulen privater Altersvorsorge. „Dafür gibt es gute Gründe“, so die Experten der Landesbausparkassen (LBS). „Wer im Alter in den eigenen vier Wänden lebt, hat mehr Geld zur freien Verfügung. Außerdem ist das eigene Heim die einzige Altersvorsorge, die man sofort genießen kann.“Eigentümer profitieren finanziell vor allem dann, wenn es besonders wichtig ist: im Rentenalter. Sie sparen die Kaltmiete und zahlen nur die Wohnnebenkosten. Während Mieter im Ruhestand rund 30 Prozent ihres Nettoeinkommens fürs Wohnen ausgeben, sind es bei Eigentümern weniger als 10 Prozent. So bleiben monatlich im Schnitt 500 Euro mehr im Geldbeutel.

Studien belegen zudem: Hausbesitzer bauen ein höheres Vermögen auf als Mieter. Ein Grund dafür ist, dass die Besitzer nach dem Erwerb der Immobilie in der Regel ihr Konsumverhalten ändern und sich durch konsequentes Sparen auszeichnen. Dieses Verhalten behalten sie auch bei, nachdem die Immobilie größtenteils bezahlt ist. Bis zum Rentenantritt kommt so durchschnittlich ein Geld- und Immobilienvermögen von 200.000 Euro zusammen. Mieter hingegen haben nur etwa 40.000 Euro auf der hohen Kante.

Lage und Ausstattung sind entscheidend

Viele Immobilien steigen in ihrem Wert. Das gilt vor allem, wenn die Lage stimmt und regelmäßig modernisiert wird. Außerdem schlägt positiv zu Buche, wenn sich das Haus oder die Wohnung einfach an neue Lebenssituationen anpassen lässt. Dann ist möglich, was sich viele Eigentümer wünschen: bis ins hohe Alter in den eigenen vier Wänden wohnen zu bleiben. Auch auf den Wiederverkaufswert wirkt sich ein flexibler Grundriss vorteilhaft aus. Wer heute baut, sollte dies bereits bei der Planung bedenken.

Finanzierung klug planen

Häufig ist die finanzielle Belastung durch Zins und Tilgung für Wohneigentum kaum höher als die Miete. Für immer mehr Mieter lohnt es sich daher, das Geld in die eigenen anstatt in fremde Wände zu investieren. Damit das Eigenheim im Ruhestand tatsächlich die gewünschte finanzielle Entlastung bringt, sollte es bis zum Renteneintritt weitestgehend bezahlt sein. „Voraussetzung dafür ist eine solide Finanzierung", betonen die Experten der LBS. Das nötige Eigenkapital lässt sich mit einem Bausparvertrag gezielt ansparen. Dieser sichert dem Sparer zugleich den Anspruch auf ein zinsgünstiges Bauspardarlehen.

  • Das könnte Sie auch interessieren: