Naturbimssteine ermöglichen Sanierung von altem Fachwerkgebäude

Naturbimssteine ermöglichen Sanierung von altem Fachwerkgebäude

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Naturbimssteine ermöglichen Sanierung von historischem Fachwerk

Vom Fachwerkgebäude zum modernen Wohnhaus

(Vorspann:)
Die Zeit und äußere Witterungseinflüsse setzen den teils über mehrere hundert Jahre alten Fachwerkgebäuden stark zu. In Deutschland ist bei vielen der etwa zwei Millionen in traditioneller Baukunst erstellten Gebäude eine Sanierung dringend erforderlich. Doch die Ansprüche aus zeitgemäßer Nutzung, wie Energie-Einsparung und Wärmeschutz, machen die Auswahl der richtigen Sanierungsmaterialien zur Herausforderung. Dies zeigte sich bei der Sanierung eines Fachwerkhauses in Spay am Rhein.Beim Restaurieren gilt: Auch ein Altbau muss nicht von gestern sein zumindest was Wärmedämmung und Schallschutz angeht. Das fast 300 Jahre alte Haus erreicht beispielsweise dank der Erneuerung des Bruchsteinmauerwerks durch Biso-Vollsteine im Außenfachwerk jetzt Niedrigenergiehausstandard. Durch die geringe Rohdichte von Leichtbetonsteinen der Bisotherm GmbH, Mülheim-Kärlich, wird die tragende Holzkonstruktion durch die Ausfachung statisch nicht hoch belastet. So konnte der Charakter des 1717 direkt am Rhein erbauten Hauses auch nach dem Umbau erhalten werden.

Historisches Haus mit anspruchsvollem Innenleben

Da gleichzeitig auch die alten Decken- und Stützbalken innerhalb des Hauses im Original belassen werden sollten, entstanden im Innenraum aus statischen Gründen Bereiche, in denen die alten Holzbalken teilweise durch tragendes Mauerwerk unterstützt werden mussten. An diesen Stellen wurde aufgrund seiner hohen Druckfestigkeit der Bisophon-Stein eingesetzt.

Durch den hohen Luftporenanteil im Naturbims von bis zu 85 Vol. % sind Bisotherm-Vollsteine sehr leicht und haben eine ähnliche Rohdichte wie die Holzkonstruktion. Ein mögliches Abzeichnen der Holzkonstruktion auf der Rauminnenseite durch unterschiedliche Temperaturen und Feuchteverhältnisse wird durch fast gleiche Wärmedämmeigenschaften von Holzkonstruktion und Neuausfachung vermieden die Wärmeleitfähigkeit der Bisotherm-Vollsteine liegt mit  0,14 W/mK nahe an der des Holzes. Durch die gleichmäßige Temperaturverteilung innerhalb der Konstruktion bleibt diese spannungsarm und die Feuchtebelastung des Holzes gering. Bisotherm-Materialien sind feuchteregulierend, frostbeständig und diffusionsoffen. Damit ist auch der langfristige Erhalt der denkmalgeschützten Bausubstanz gewährleistet.

Bimssteine: schnell und wirtschaftlich

Im Vergleich zu anderen Mauerwerksbaustoffen haben Bisothermsteine zudem den geringsten Primärenergieverbrauch. Bereits ab einer Wanddicke von 14 Zentimetern gehören sie der höchsten Feuerwiderstandsklasse F 180-A an. Zudem ermöglicht die Formatvielfalt der Bisotherm-Vollsteine ein wirtschaftliches, schnelles Ausfachen auch der kleinen Flächen zwischen dem Holzskelett. Da die Naturbimssteine nur eine geringe Rohdichte aufweisen, lassen sie sich leicht per Hand mit einem Fuchsschwanz bearbeiten und damit auch in verwinkelten Räumen des Fachwerkhauses einsetzen. Die Ausfachung von altem Fachwerk mit Bimssteinen (früher Schwemmsteine) hat aufgrund der positiven Materialeigenschaften eine 150jährige Tradition.

Dank ihrer haufwerksporigen Oberfläche sind die Steine von Bisotherm ein idealer Putzträger. Vorarbeiten wie Vornässen, Grundieren oder das Aufbringen von Aufbrennsperren sind nicht mehr erforderlich.

Nähere Informationen zur Sanierung von Altbauten mit Naturbimssteinen von Bisotherm erhalten Interessierte bei Bisotherm unter Telefon 02630/9876-0

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Für weitere Presseauskünfte
und Rückfragen:
Marco Mehlem,
Bisotherm GmbH,
Eisenbahnstraße 12,
56218 Mülheim-Kärlich,
Telefon: 02630-98760,
Telefax: 02630-987690,
E-Mail: m.mehlem@bisotherm.de,
Internet: www.bisotherm.de