Nebenkosten beim Wohnen

Wer in eine Mietwohnung zieht, muss auch die Nebenkosten bestreiten, wobei es interessant ist, zu wissen, was Nebenkosten überhaupt sind und wie sie abgerechnet werden. So muss der Vermieter die Nebenkosten nämlich innerhalb 12 Monate nach Ende der Abrechnungsperiode in Rechnung stellen. Dabei genügt es jedoch nicht, irgendeine Aufstellung vorzulegen. Der Mieter muss nachvollziehen können, um welche Beträge es sich handelt. Nebenkosten bei einer Mietwohnung sind die Kosten, die für Energie, Heizung und Strom entstehen. Auch Gebühren für die Müllabfuhr zählen zu den Nebenkosten. Sie werden nach einem bestimmten Verteilerschlüssel auf die Mieter umgelegt. Dabei kann entweder die Wohnungsgröße oder die Kopfzahl entscheidend sein. Der Umlage von Wasserkosten kann man durch separate Wasseruhren zuvor kommen. Auf diese Weise zahlt der Mieter nur das Wasser, was er tatsächlich verbraucht hat.

Den größten Teil der Nebenkosten beim Wohnen machen die so genannten warmen Betriebskosten aus. Diese müssen jedoch nur dann zusätzlich gezahlt werden, wenn das im Mietvertrag so festgelegt ist. Sonst sind sie Bestandteil der Miete. Dabei handelt es sich um die Heizkosten und die Kosten für die zentrale Warmwasserbereitung. Hinzu kommen außerdem die kalten Nebenkosten. Diese bestehen aus Grundsteuer, Wasserkosten, Abwasserkosten, Fahrstuhl, Straßenreinigung & Müllabfuhr, Hausreinigung und Ungezieferbekämpfung, Gartenpflege, Beleuchtung, Schornsteinreinigung, Versicherung, gemeinschaftliche Antenne oder Breitbandkabel, Hauswart, Wascheinrichtung und sonstigen Kosten. Je nachdem, welche Kosten der Vermieter im Mietvertrag vereinbart hat, sind diese von allen Mietern anteilig zu tragen. Je nachdem, welchen Verteilerschlüssel der Vermieter nutzt, kann die Umlage der Kosten pro Kopf oder nach Wohnungsgröße erfolgen. Darum ist es sinnvoll, einige dieser Kosten im Auge zu behalten, um später nicht böse überrascht zu werden.