Neue Akustikdecke der Wilhelmi Werke AG mit Leichtzuschlag Poraver

Neue Akustikdecke der Wilhelmi Werke AG mit Leichtzuschlag Poraver

Konzentriertes Arbeiten dank guter Raumakustik

Die Akustik in Großraumbüros ist oft problematisch: Gespräche, Telefonate und die Bürotechnik können für die Konzentration der Arbeitenden ebenso störend sein wie die Geräuschkulisse im Hintergrund für Anrufer. Schallabsorbierende Akustikdecken können bei Sanierungen und bei Neubauten Abhilfe schaffen. In den Büros der Stadtwerke Gießen sorgt zum Beispiel die neue fugenlose Akustikdecke Akustaplan® Glas, die den mineralischen Leichtzuschlag Poraver® enthält, für eine gute Raumakustik. Im Zuge der Sanierung des im Jahr 1971 errichteten Verwaltungsgebäudes der Stadtwerke Gießen legten Bauherr und Architekten großen Wert auf moderne Standards auch im Hinblick auf Optik und Funktionalität. Dazu gehört unter anderem eine optimale Akustik in den Räumen, vor allem in den vier Großraumbüros, die sich über eine Gesamtfläche von rund 560 Quadratmeter erstrecken. Um den Geräuschpegel zu verringern und eine gute Sprachverständlichkeit zu ermöglichen, entschieden sich die Planer für den Einbau einer Akustikdecke und zogen die Experten der Wilhelmi Werke in Lahnau bei Wetzlar hinzu. „Die Analyse zeigt, ob akustisch wirksame Maßnahmen notwendig sind oder nicht das ist neben der Produktion von Akustikplatten unsere Hauptaufgabe“, erklärt Jörg Bärenz, Vertriebsleiter der Wilhelmi Werke AG. „Akustaplan Glas haben wir für die Sanierung bei den Stadtwerken in Gießen empfohlen, da sie die spezifischen Anforderungen, die sich aus dem Bauprojekt ergeben, bestens erfüllt“, so Bärenz weiter. Schallwellen, die sich unter anderem durch Bürotechnik und Gespräche im Raum ausbreiten, werden von dieser fugenlosen Akustikdecke absorbiert und somit die Nachhallzeit und der Grundgeräuschpegel im Raum reduziert.
Bei der Montage werden die einzelnen, 2500 x 1250 Millimeter großen Platten zu einer Deckenscheibe zusammengefügt und angeschraubt. Die Schraubenlöcher werden verspachtelt und die gesamte Deckenfläche mit Putz beschichtet, so dass sie optisch geschlossen ist. Um eine offenporige Fläche zu erhalten, wird der Putz nicht aufgestrichen oder verspachtelt, sondern mit hohen Luft- und geringen Farbanteilen aufgespritzt: So entsteht eine offene, schallschluckende Oberfläche, durch die der Schall in die Akustaplan® Glas-Platten eindringen kann. Unterhalb der Akustaplan® Glas sind bei den Stadtwerken Gießen zusätzlich Holzakustik-Segel Mikropor® S von Wilhelmi abgehängt, in die das Beleuchtungssystem integriert ist. Diese sind so konzipiert, dass die Büroräume immer wieder flexibel umgestaltet werden können, da an die Holzakustik-Segel, auch im Nachhinein, Zwischenwände zur Raumaufteilung problemlos angebracht werden können.

Poraver verleiht Akustikdecken positive Eigenschaften

Das fugenlose Deckensystem Akustaplan® Glas erhält seine guten Absorptionswerte nicht zuletzt durch den Leichtzuschlag Poraver®: Das sind kleine und kleinste Glaskugeln aus 100 Prozent Recyclingglas, die in einem weltweit patentierten Verfahren hergestellt werden. Da Poraver® nicht brennbar ist, erfüllt Akustaplan® Glas die Anforderungen der Baustoffklasse DIN 4102-A2. Diese und viele weitere vorteilhafte Eigenschaften verdankt die Akustikdecke ihrem Zuschlagstoff: Akustaplan® Glas ist bruchsicher, formstabil, atmungsaktiv, luftfeuchtebeständig und genügt höchsten hygienischen Ansprüchen, denn es bietet keinen Nährboden für Pilze und Schädlinge und löst auch keine Allergien aus.
Herstellt wird das Markenprodukt Poraver® von der Dennert Poraver GmbH mit Sitz im fränkischen Schlüsselfeld. Das Blähglasgranulat veredelt aber nicht nur Akustikdecken, sondern auch zahlreiche andere Produkte der Baustoffindustrie, wie etwa Massivwandsysteme, Mauerwerksputze, Klebe- und Spachtelmassen. Darüber hinaus kommt Poraver® auch in einer Vielzahl von Anwendungen der produzierenden Industrie zum Einsatz, wie zum Beispiel im Modellbau, der Biotechnologie, in der Off-Shore-Technik oder der chemischen Industrie.

Weitere Informationen zu den vielfältigen Einsatzgebieten und Eigenschaften von Poraver sind im Internet unter www.poraver.de abrufbar.