Neues HeidelbergCement-Museum nach Umzug in Leimen eröffnet

Neues HeidelbergCement-Museum nach Umzug in Leimen eröffnet

Am 24. November wurde im ehemaligen Sängerheim des Zementwerks Leimen die Wiedereröffnung des 1996 gegründeten HeidelbergCement-Museums gefeiert. Das Museum der HeidelbergCement AG war vor zehn Jahren aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums des Zementwerks Leimen entstanden. Es befand sich bis vor kurzem noch etwas versteckt im Dachgeschoss der Werksverwaltung und konnte nur nach Voranmeldung besucht werden.
Dr. Bernd Scheifele, Vorstandsvorsitzender der HeidelbergCement AG begründete in seiner Ansprache zur Wiedereröffnung den Museums-Umzug: „Nachdem die Ausstellung in den letzten 10 Jahren immer weiter gewachsen war, mussten wir uns neue Räumlichkeiten suchen. Gleichzeitig entstand bei den Planungen zur Neukonzeption der Wunsch, unser Museum zukünftig auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.“ Neue geeignete Räumlichkeiten fanden sich im ehemaligen Sängerheim auf der gegenüberliegenden Straßenseite, in dem sich ursprünglich die Gastwirtschaft „Zum Portland-Cementwerk“ befand. Das Gebäude aus dem Jahr 1897 wurde mit der tatkräftigen Unterstützung der Auszubildenden des Zementwerks wieder hergerichtet und wird zukünftig in Kooperation mit dem Sängerbund betrieben. Scheifele: „Beim diesem Umbau haben sich Jung und Alt aktiv mit eingebracht. Damit ist das neue Firmenmuseum auch ein gelungenes Beispiel für ein generationenübergreifendes Gemeinschaftswerk.“

Den Besucher erwarten im Museum spannende Einblicke in die 110-jährige Geschichte der Zementherstellung in Leimen sowie in die Entwicklung des weltweit tätigen Unternehmens HeidelbergCement. Die Ausstellung versucht Bilder, Geschichten, Gegenstände und soziale Themen zu einem einheitlichen Bild zusammen zuführen. Scheifele: „Wir wollen mit dem Museum auch deutlich machen, dass Zement nicht nur ein graues Pulver ist, sondern ein Grundstoff der modernen Welt, an dessen Perfektionierung viele Generationen hart gearbeitet haben.“

Das Museum an der Ecke Rohrbacherstraße/Oberklamweg (gegenüber dem Zementwerk) in Leimen ist mittwochs von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Anmeldungen für Gruppenführungen sind möglich bei Dietmar Cramer, Telefon 06224/703224 oder per eMail: dietmar.cramer@heidelbergcement.com
HeidelbergCement-Museum - Die Ausstellungskonzeption

Im großen Raum des Museums wird die Entwicklung des Zementwerks Leimen gezeigt. Um die rasche und zum Teil komplette Umgestaltung des Werks zu veranschaulichen, werden bebilderte Lagepläne dargestellt. Zu jedem Lageplan gehört ein typisches, den Ausbauzustand des Werks kennzeichnendes Exponat. Auch Themen wie Elektrifizierung, Arbeitssicherheit und Büroarbeit werden behandelt.

Der Nebenraum zeigt die Entwicklung des Steinbruchbetriebs. Verschiedene Originalgeräte und Werkzeuge sowie die mit Fotos dokumentierten Arbeitsbedingungen und Abbautechniken beschreiben die Entwicklung der letzten hundert Jahre im Steinbruch. Zwei Rekonstruktionen der Abbaustände in den Steinbrüchen Rohrbach-Leimen und Nußloch geben einen Einblick in die komplexen Themen Arbeitsbedingungen, Technikeinsatz, Landschaftsverbrauch und Rekultivierung bzw. Renaturierung. Im Flur und Untergeschoss werden die historischen Sozialeinrichtungen und Arbeitervereine behandelt.

HeidelbergCement AG
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