Niedrige Energiekosten - Fertigbau erfüllt hohe Erwartungen
Bad Honnef. Energie sparen und Umwelt schonen, das gehört zu den wichtigsten Kriterien für Häuslebauer. Wie jüngste Umfragen zeigen, halten über zwei Drittel der Deutschen einen geringen Energieverbrauch und hohe Umweltschutzstandards für die wichtigsten Ziele beim Eigenheimbau. Der deutsche Holzfertigbau erfüllt diese Wünsche wie keine andere Bauart. Durch die Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF) werden hohe Anforderungen im Punkte Wärmeschutz und Energieeinsparung an den Fertighäuser gestellt. Resultat ist unter anderem, dass im Holzfertigbau der durchschnittliche Jahresheizenergiebedarf auf ein Rekordtief gesunken ist.
Wie eine aktuelle Analyse der QDF zeigt, konnten die Anforderungen der gültigen Wärmeschutzverordnung III im Durchschnitt um 25 % unterschritten werden. Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau: "Diese Häuser sind Niedrigenergiehäuser. Für ein Einfamilienhaus mit 120m² Wohnfläche betragen die jährlichen Heizkosten durchschnittlich ca. 400 450 DM." Der Bauherr schone damit nicht nur seinen Geldbeutel, sondern leiste auch noch einen Beitrag für den Umweltschutz. Wer den Energieverbrauch senke, reduziere gleichzeitig den CO2-Ausstoß.
Wichtigste Ursache für den sinkenden Energieverbrauch ist das ständig besser werdende Dämmniveau. In Außenwände und Dächer wird heute sehr viel mehr Dämmmaterial eingebaut, als dies früher der Fall war. Klaas: "Diese ständigen Verbesserungen sind Folge der regelmäßigen Überwachungen durch unabhängige Experten im Rahmen der QDF. Der Holzfertigbau hält auf diesem wichtigen Gebiet eine Vorreiterrolle, die er in Zukunft noch ausbauen wird. Schon heute erfüllen die BDF-Mitgliedsunternehmen die Anforderungen, die der Gesetzgeber voraussichtlich in seiner neuen Energie-Einspar-Verordnung stellen wird."


