Porenbeton

Bei Porenbeton handelt es sich um einen mineralischen, etwas hochporösen Baustoff, der aus Kalk-, Zement- oder Kalkzementmörtel besteht.

Hier Bild Ytong Multipor Ausbauplatten füer den Innenbereich Ausbau z.b. Zwischenwänden Innenwände usw.Im Prinzip führt der Name Porenbeton zu Missverständnissen, denn es ist kein üblicher Beton. So ist in Porenbeton kein Kies, Sand oder eine andere Gesteinskörnung enthalten. Der dampfgehärtete, massive Baustoff weist eine Rohdichte zwischen 300 und 800 Kilogramm pro Kubikmeter auf.

Für die Herstellung werden Branntkalk, Wasser sowie Quarzsand verwendet. Man vermahlt den Sand mehlfein oder verwendet Flugasche. Dann vermischt man die Rohstoffe, gibt Wasser hinzu und macht sie zu einer Mörtelmischung an, die man in Wannen gießt. Dort kommt es zur Entwicklung von Wasserstoffgas, was zum Aufschäumen des Wassers führt. Nach spätestens 50 Minuten hat die Mischung ihr Endvolumen erreicht. Die Blöcke sind nun kuchenfest und man zerteilt sie mit Hilfe von Drähten, sodass die erforderlichen Bauteil- oder Steingrößen entstehen. Anschließend lässt man die Steine 6 – 12 Stunden lang in Spezialdampfdruckkesseln härten, sodass sie alle endgültigen Eigenschaften erhalten.

Man benutzt Porenbeton, um daraus Mauersteine wie Planblockelemente, Plan- und Blocksteine zu fertigen. Auch zur Herstellung von Fertigbauteilen wie beispielsweise Dach-, Wand- oder Deckenplatten wird Porenbeton verwendet. Das Material ist nicht sehr dicht, was zu einer recht hohen Wärmedämmwirkung führt. Dagegen hat es nur eine geringe Schalldämmung. Im Bau von Mauerwerken kommt Porenbeton für Innen- und Außenwände zum Einsatz, sehr häufig als monolithische Außenwand. Einige der Nachteile von Porenbeton sind eine ungünstige Feuchtigkeitsaufnahme und die bereits erwähnte, relativ geringe Schallschutzwirkung. Da Porenbeton nicht viel wiegt und sehr belastbar ist, wird es auch gern in der plastischen Kunst und im individuellen Innenausbau verwendet.