PUMI-Flaggschiff mit 28-Meter-Mast
Mit der speziell für den italienischen Markt entwickelten großen PUMI 28.89 CSL rundet Putzmeister die Baureihe seiner Fahrmischer-Betonpumpen ab. Während die kleineren PUMIs mit 16-, 21-, 24 und 26-Meter-Mast mehr dem Ideal eines Fahrmischers mit zusätzlicher Betonpumpe und Verteilermast entsprechen, handelt es sich bei dem neuem Flaggschiff eher um eine Autobetonpumpe, die zusätzlich noch einige Kubikmeter Beton mitführen kann. Die erste PUMI der neuen Kernpumpen-Baureihe CSL 80 wurde an Fa. VEZZOLA im norditalienischen Desenzano ausgeliefert.
Nr. 1107, 24.04.02
...Putzmeister Presseberichte
Für den italienischen Markt:
PUMI-Flaggschiff mit 28-Meter-Mast
Mit der speziell für den italienischen Markt entwickelten großen PUMI 28.89 CSL rundet Putzmeister die Baureihe seiner Fahrmischer-Betonpumpen ab. Während die kleineren PUMIs mit 16-, 21-, 24 und 26-Meter-Mast mehr dem Ideal eines Fahrmischers mit zusätzlicher Betonpumpe und Verteilermast entsprechen, handelt es sich bei dem neuem Flaggschiff eher um eine Autobetonpumpe, die zusätzlich noch einige Kubikmeter Beton mitführen kann. Die erste PUMI der neuen Kernpumpen-Baureihe CSL 80 wurde an Fa. VEZZOLA im norditalienischen Desenzano ausgeliefert.
Typisch für die neue Generation der großen PUMI ist der 28-Meter-Mast (Vierling) mit durchgängiger 125 mm Förderleitung sowie die starke Betonpumpe (bis 80 m³/h).
Kernpumpe mit 80 m³/h Förderleistung
Putzmeister hat die neue PUMI vor allem für den italienischen Markt entwickelt, der ein starkes Interesse speziell an Fahrmischerpumpen mit großer Mastreichweite zeigt. Die neue PUMI verfügt als einzige in ihrer Klasse über einen 4-fach gefalteten 28-Meter-Mast mit 125 mm Förderleitungs-Durchmesser. Da in Italien von Fahrmischerpumpen nicht nur vergleichbare Reichweiten, sondern auch ähnliche Förderleistungen erwartet werden wie von einer Autobetonpumpe, verfügt die große PUMI auch über eine entsprechend leistungsfähige Kernpumpe. Sie ist unter dem 9 m³ fassenden Mischer in Fahrtrichtung eingebaut und erreicht bei 1000 mm Hub und 230 mm Förderzylinder-Durchmesser eine maximale Pumpleistung 80 m³/h.
Beim Verteilermast handelt es sich um eine ausgesprochen schlanke und gewichtsoptimierte Bauweise in Z-Faltung. Aufgrund des kompakten Mastpackets konnte jeder Überhang vermieden werden. Gleichzeitig gelang Putzmeister durch den mittigen Schwerpunkt eine sehr gleichmäßige Achslast-Verteilung.
Zuschläge mit 32 mm Korngröße sind bei der 125er Förderleitung kein Problem.
Platzsparende Abstützung
Bei ausgefaltetem Verteilermast wird das Lastmoment der 28-Meter-PUMI vorn von einer doppelt teleskopierbaren Diagonalabstützung in den Rahmen eingeleitet. Der Platzbedarf der hinteren Abstützung entspricht lediglich der Fahrzeugbreite (2,5 m) und erfolgt durch leicht schräg gestellte, ebenfalls hydraulisch betätigte Stützbeine.
Über eine schwer zugänglich Auffahrt erreichte die große PUMI von VEZZOLA ihre erste Baustelle oberhalb des Garda-Sees. Betoniert wurde die Bodenplatte eines Wassererservoirs, - insgesamt mußten 150 m³ Beton gepumpt und verteilt werden. Bei den Betonzuschlägen handelte es sich um Rundmaterial bis 32 mm Größtkorn, das 16 Fahrmischer vom Tal aus herantransportierten. Der Beton war übrigens -typisch für die Region- nicht im Mischwerk aufbereitet, sondern lediglich dosiert in die Fahrmischtrommeln gefüllt worden. Das eigentliche Aufbereiten der Mischung erfolgt während der Fahrt bzw. auf der Baustelle in der Mischertrommel.
Ohne vorheriges Schmieren der Förderleitung mit Schlempe ließ der PUMI-Maschinist den Inhalt des ersten Mischers in den Pumpentrichter einfüllen. Die Förderung verlief ausgesprochen ruhig und selbst gelegentliche Kiesnester wurden von der großvolumigen Kernpumpen klaglos angesaugt und durch die 125er Rohrleitung gepumpt.
Wirtschaftlich betreiben läßt sich die große PUMI eigentlich nur aufgrund der besonderen italienischen Straßenzulassungs-Verordnung. In ihr ist festgelegt, dass LKW mit bis zu 40 to zulässigem Gesamtgewicht ohne Sondergenehmigung auf 4-Achs-Chassis aufgebaut und gefahren werden dürfen. Das bedeutet, dass bei einem Fahrzeuggewicht von 24 bis 25 t (abhängig von der mitgeführten Wassermenge und dem Gewicht der zusätzlichen Schläuche) noch bis zu 7 m³ Beton legal mitgeführt werden können.


