Putz- und Mauerbinder

Bei Putz- und Mauerbinder handelt es sich um ein hydraulisches Bindemittel, das werkmäßig produziert wird.

Es setzt sich hauptsächlich aus Portlandzement sowie anorganischen Stoffen, wie zum Beispiel Gesteinsmehl zusammen. Wenn man Sand und Wasser miteinander vermischt, entsteht ein Mörtel, der sich für Putz- sowie Mauerarbeiten eignet. Gemäß der DIN 4211 teilt man den Binder in drei verschiedene Festigkeitsklassen ein. Indem man Zusatzmittel verwendet, die luftporenbildend wirken, lässt sich außerdem die Beständigkeit und Dauerhaftigkeit des Putz- und Mauerbinders verbessern.

Von Vorteil bei Putz- und Mauerbinder ist, dass er meist sehr ergiebig ist, sich gut verarbeiten lässt und viel Wasser zurückhalten kann. Ebenfalls sehr nützlich ist sein günstiger Festigkeitsverlauf.
Vor allem benutzt werden Putz- und Mauerbinder als Unterputz, Putzmörtel und Mauermörtel, im Innen- wie auch im Außenbereich. Man sollte unbedingt darauf achten, den Putz- und Mauerbinder gut einzuarbeiten, denn er ist für eine perfekte Abbindung verantwortlich. Wenn alles korrekt ausgeführt wird, hält der Binder lange und haftet ideal. Halten Sie das vom Hersteller empfohlene Mischungsverhältnis ein und achten Sie auf eine gute Verteilung der einzelnen Elemente.

Außerdem raten wir Ihnen, stets genug Binder zu verwenden, um negative Folgen wie Porösität zwischen den Mauersteinen oder eine unzureichende Verbindung des Putzes mit dem Mauerwerk zu vermeiden. Dann solche Fehler ziehen nicht nur optische Makel nach sich, sondern führen dazu, dass der Putz komplett entfernt und erneuert werden muss. Auch wichtig ist eine trockene Lagerung  des Putz- und Mauerbinders. So lässt sich der Binder jahrelang ohne Weiteres aufbewahren und bei Bedarf verwenden.