Putze mit Blähglas haben zahlreiche Vorteile

Putze mit Blähglas haben zahlreiche Vorteile

Feuchtigkeit, Schimmelpilzbefall und Schadsalzbelastung sind die größten Probleme, mit denen Hausbesitzer vor allem bei älteren Gebäuden zu kämpfen haben. Doch mit speziellen Sanierputzen lassen sich auch diese Probleme bei einer fachgerechten Sanierung lösen. Die richtige Mischung aus Bindemitteln wie Zement und Kalk sowie Zusatzmitteln und Zuschlagstoffen gibt dabei dem Putz die entscheidenden Eigenschaften. Vor allem Sanierputze stellen besondere Ansprüche an Zuschläge und definierte Luftporen im Putzgefüge. Denn soll die Sanierung insbesondere von historischen Gebäuden und Baudenkmälern wirksam und dauerhaft sein, so sind hoch entwickelte und ausgereifte Baustoffe gefragt. Daher setzt zum Beispiel die Remmers Baustofftechnik GmbH aus Löningen für ihre Aisit und Funcosil Sanierputze auf den mineralischen Leichtzuschlag Poraver®.
In einem weltweit durch die Dennert Poraver GmbH, Schlüsselfeld, patentierten Verfahren wird zu feinem Mehl gemahlenes Glas in einem Drehrohrofen bei 900 Grad Celsius gebläht. So entsteht ein feinporiges Rundgranulat das in seinem Innern feinste Luftporen einschließt. Das in Körnungen von 0,04 bis 16 Millimetern hergestellte Granulat erhält so ein besonders geringes Gewicht bei gleichzeitig sehr hoher Festigkeit. Die definierten Sieblinien unterstützen einen gezielten Kornaufbau der Putzrezeptur und garantieren eine gute Verarbeitung vor Ort. Darüber hinaus wird das stabile Rundkorn beim Misch- und Fördervorgang sowie beim Bearbeiten des Putzes nicht zerstört.
Entscheidend für den Einsatz von Poraver® in Sanierputzen ist, dass die Leichtputze wasserdampfdurchlässig sind und die Austrocknung feuchter Flächen beschleunigen. Durch die hohe Kornfestigkeit von Poraver® genügen bereits geringe Bindemittelanteile, was sich positiv auf die Wärmeleitfähigkeit auswirkt. Aufgrund ihres niedrigen Flächengewichtes und Elastizitätsmoduls sind sie zudem auf Untergründen mit niedriger Festigkeit und geringer Tragfähigkeit, wie es bei historischen Bauten oft der Fall ist, einsetzbar.

Poraver® mit baubiologischen Vorteilen
Ein weiteres Plus des geruchsneutralen und nicht allergenen Werkstoffs Poraver® liegt im rein mineralischen Aufbau. Denn im Gegensatz zu organischen Zuschlagstoffen ist das Blähglasgranulat chemisch beständig und nicht brennbar. Auch Mikroorganismen und UV-Strahlen schädigen den Zuschlag nicht. Somit kann der Leichtzuschlag Poraver® auch im Aisit Schimmelsanierputz des Baustoffherstellers Remmers eingesetzt werden.
Aber nicht nur als Leichtzuschlagstoff in Putzen ist Poraver® ein idealer Werkstoff. Es bietet vielfältige Anwendungsmöglichkeiten und kommt zum Beispiel als Zuschlagstoff bei Massivwandsystemen oder als Drainageschüttung zum Einsatz. Aber auch bei Kunststoffen, im Modellbau, in ultraleichten Schiffsestrichen oder in Schallschutzplatten ist Poraver® zu finden.

Nähere Informationen zu den vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten sind im Internet unter www.poraver.de erhältlich.