Unter Rauhfaser versteht man zumeist eine Tapete, also einen Wandbelag. Dieser Wandbelag besteht aus mehreren Papierschichten (mindestens zwei Papierschichten), welche mit Holzfasern versetzt werden – so das die Oberflächenstruktur rauh und uneben wird. Man unterscheidet dabei zwischen feiner, mittlerer und grober Rauhfasertapete – je nachdem wie grob die Struktur ist (je nach größe der Holzfasern).
Rauhfaserntapeten werden vor allem von Tapezieranfängern gerne eingesezt da sie einfach zu verarbeiten sind und die Kosten relativ gering sind – weiterhin ist Raufasertapete einfach zu streichen und mit Wasser/ Tapetenlöser wieder von der Wand zu entfernen. Der einzigste Nachteil einer Raufasertapete ist, das sie gleich genügend Tapete für den ganzen Raum kaufen müssen, oder sich den Hersteller merken und die Art der „Körnung“ - denn es würde auffallen wenn sie eine hälfte mit grober Raufasertapete tapezieren, und den Rest mit einer feinen Raufasertapete.
Es gibt Raufasertapeten übrigens schon seid 1864, damals wurde sie von einem Apotheker namens Hugo Erfurt (Enkel des Papiermachers Friederich Erfurt) erfunden und zunächst als Schaufensterdekoration benutzt.


