REMMERS BEREIT ZUM „FERTIGFLUTEN"

REMMERS BEREIT ZUM „FERTIGFLUTEN"

Seit der Fensterbau/Frontale Ende März sind die Fensterbeschichtungen des Oberflächenspezialisten Remmers Baustofftechnik, Löningen, bereit zum „Fertigfluten“.

Besonders für Fensterbetriebe mittlerer Größe, mit hohem Anteil weißer Fenster sowie für Holz-Alu-Spezialisten ergeben sich nun neue Möglichkeiten, mit überschaubaren Investitionskosten einen großen Schritt hinsichtlich der Qualität zu machen. "Schichtstärken von > 225 μm ohne Tropfen an der Unterseite hatten selbst Experten nicht erwartet", freute sich Remmers Zielgruppenmanager Hans Joachim Preuss über die guten Ergebnisse nach den Versuchen Anfang des Jahres bei dem Flutanlagenhersteller Range Heine in Winnenden.

Statt den hohen Overspray-Mengen entstehen mit dem neuen Verfahren in der Flutanlage nur noch Reinigungs- und Verdampfungsverluste in einstelligen Prozentbereichen. An den glatten Wänden des „Spraycomat" fließt das überschüssige Material ab und wird vom Sammelbecken via Airless-Pumpe wieder zu den, an den vertikal bewegenden Trägern befestigten Airless-Düsen, befördert.

Ohne teure Spritzkabinen mit hochwertigen Robotern und Bilderkennungsprogrammen können jetzt bislang nicht gekannte Qualitätsstandards durch das neue System erreicht werden, ist man bei Remmers überzeugt.

Auch die Gefahr der Unterbeschichtung, wie sie bei vielen Verfahren vorhanden ist, soll das Fertigflut-Konzept verhindern. Weiterer Vorteil des Fertigflutens: Die Energiekosten sinken deutlich.

Tests haben gezeigt, dass das Material selbst nach einer 8-Stunden-Schicht nicht an Viskosität verliert. Die zum Beschichten notwendige minimale Schaumbildung hat die Holzforschung Austria dem norddeutschen Holzschutz-Spezialisten bereits 2003 bescheinigt. Bei Remmers rechnet man damit, dass ab Winter die ersten Kombinationen aus Range Heine-Flutanlage und Remmers Induline Beschichtungssysteme im Einsatz sind. Auch die gemeinsamen Versuche mit international tätigen Betrieben von Holz und Holz-Aluminium-Fenstern laufen auf Hochtouren!

Auf der Messe in Nürnberg zeigten sich darüber hinaus besonders Unternehmen an dem Verfahren interessiert, die Hölzer mit Holzinhaltsstoffen verwenden. Die hohen Schichtdicken der isolierenden Zwischenbeschichtungen, verhindern nicht nur bei Lärche, Merbau oder Meranti die oftmals sichtbaren Durchschläge und Verfärbungen.

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