Richtfest für Neubau des Polizeiverwaltungsamtes Straubing

Richtfest für Neubau des Polizeiverwaltungsamtes Straubing
Regensburger: "Bayerische Staatsregierung setzt
Behördenverlagerung konsequent und erfolgreich um"
"Die Bauarbeiten für den Neubau des Bayerischen Polizeiverwaltungsamtes in Straubing schreiten zügig voran. Das heutige Richtfest für die neue Dienststelle belegt, dass die Bayerische Staatsregierung das 1992 beschlossene Gesamtkonzept zur Verlegung von Behörden aus der Landeshauptstadt in andere Landesteile konsequent und erfolgreich umsetzt und gegebene Zusagen einlöst", stellte Innenstaatssekretär Hermann Regensburger heute in München fest. "Die Bayerische Staatsregierung verfolgt damit das Ziel, alle Landesteile durch Verwaltungsansiedlungen zu stärken und gleichzeitig den Ballungsraum München zu entlasten. Insgesamt wurden bzw. werden 16 Behörden mit zusammen etwa 1.450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verlagert. Mit diesem bayerischen Weg setzen wir ein deutliches Zeichen zur Stärkung der Regionen", so Regensburger weiter.
Nach den Plänen der Staatsregierung wird das Polizeiverwaltungsamt in einer umstrukturierten Form von München nach Straubing verlegt. Bereits 1993 hat ein Sachgebiet des Polizeiverwaltungsamtes als Vorhut den Dienstbetrieb in Straubing aufgenommen. 1999 folgte dann weiteres Personal in einem Bürogebäude am Flughafen Straubing/Wallmühle. Seit 2000 ist eine Pilotdienststelle als weiterer Brückenkopf tätig. Insgesamt werden in dem neuen Dienstgebäude rund 250 Beschäftigte des Polizeiverwaltungsamtes und der Außenstelle der Bezirksfinanzdirektion Regensburg (Beihilfestelle) ihren Dienst aufnehmen. Voraussichtlich im Sommer 2003 kann das neue, rund 15,3 Millionen Euro teure Dienstgebäude bezogen werden.

Eine der Kernaufgaben des neuen Polizeiverwaltungsamtes wird es sein, das so genannte Verkehrsordnungswidrigkeiten-Vorverfahren zentral für ganz Bayern durchzuführen. Darunter ist das Verfahren im Vorfeld der Tätigkeit der Zentralen Bußgeldstelle in Viechtach zu verstehen. Es beginnt mit der Feststellung der Verkehrsverstöße durch die Polizei vor Ort und ihrer Erfassung, führt weiter zum Verwarnungsverfahren und geht bis hin zur Vorbereitung, Erstellung und Weiterleitung von Anzeigen an die Zentrale Bußgeldstelle. Dieses Vorverfahren wurde bisher dezentral bei den Polizeidienststellen in ganz Bayern durchgeführt.