Richtfest für Studentenwohnheim mit 545 Plätzen in München

Richtfest für Studentenwohnheim mit 545 Plätzen in München
Bayerische Staatsregierung gibt 2004 für Studentenwohnraumbau 15,3 Millionen Euro aus
Am 1. April wurde das Richtfest für das Studentenwohnheim am Felsennelkenanger in München mit 545 Wohnplätzen gefeiert. Das Studentenwohnheim ist das größte bisher in Bayern geförderte. Die Staatsregierung hält es für sozial- und bildungspolitisch von großer Bedeutung, dass die Studierenden an den Hochschulorten finanziell tragbare und angemessene Unterkünfte vorfinden. Dies trägt dazu bei, dass sie neben dem Studium nicht noch arbeiten müssen, sondern effektiv und zügig studieren können. Investitionen in Studentenwohnheime sind damit auch Investitionen in die Zukunft unseres Landes. Der Freistaat Bayern wird deshalb trotz der notwendigen Einsparungen im Gesamthaushalt auch weiterhin erhebliche Mittel für den Studentenwohnraumbau bereitstellen. Allein in diesem Jahr stehen dafür 15,3 Millionen Euro zur Verfügung.
Die Gesamtkosten des für 545 Studierende konzipierten Studentenwohnheims am Felsennelkenanger in München sind mit 40,5 Millionen Euro veranschlagt. Der Freistaat hat hierfür ein zins- und tilgungsfreies Baudarlehen von 26,4 Millionen Euro bewilligt, auf das jährlich ein zweiprozentiger Kapitalnachlass gewährt wird. Damit handelt es sich im Ergebnis um einen Zuschuss. Ferner konnte ein zinsverbilligtes Kapitalmarktdarlehen zur Vorfinanzierung von Eigenmitteln in Höhe von rund 9,1 Millionen Euro bereit gestellt werden. Der Staat finanziert also den Löwenanteil der Kosten. Knapp 3 Millionen Euro steuert das Studentenwerk München an Eigenleistungen bei. Mit dem Bau dieses großen Vorhabens am Felsennelkenanger leistet der Freistaat einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der studentischen Wohnraumversorgung. Dabei bleibt er aber nicht stehen. Noch heuer und für nächstes Jahr sind die Förderung weiterer Maßnahmen geplant, unter anderem in München der Neubau des Wohnheims am Stiftsbogen, der Umbau des Wohnheims Agnesstraße und der Aus- und Umbau eines Wohnheims in der ehemaligen "Stetten-Kaserne".