Richtfest „Haus des Tischlerhandwerks“

Richtfest „Haus des Tischlerhandwerks“
Landesfachverband schließt erste Etappe der Umbaumaßnahme ab

Den ersten Schritt zum Umbau und zur Modernisierung seiner Geschäftsstelle in Dortmund hat der Fachverband Holz und Kunststoff Nordrhein-Westfalen jetzt vollzogen. Am Donnerstag, 24. Februar, setzten die Zimmerer mit dem Richtfest dafür ein sichtbares Zeichen am „Haus des Tischlerhandwerks“ in der Kreuzstraße. „Das nordrhein-westfälische Tischlerhandwerk strebt in eine erfolgreiche Zukunft. Als viertgrößtes Gewerk im Handwerk und Branche mit Perspektive setzt es vielfältige Zeichen bei der Gestaltung unserer Wohn- und Lebenswelten. Aktuell sichtbarer Ausdruck in Dortmund ist die Erweiterung unserer Geschäftsstelle“, verkündete mit Stolz der Vorsitzende des Fachverbandes, Alfred Jacobi (Bochum).
Der Umbau und die Aufstockung des Gebäudes waren notwendig geworden, weil der Landesinnungsverbandes in den letzten Jahren das Dienstleistungsangebot für seine Mitgliedsbetriebe ständig erweitert hat und folglich an seine räumlichen Grenzen gestossen ist. Die anstehende Einrichtung einer Außenwirtschaftsberatungsstelle sowie die Verlagerung der Geschäftsführung des Technologie-Zentrums Holzwirtschaft, ein Tochterunternehmen des Verbandes, von Lemgo nach Dortmund erfordern zusätzlichen Büroraum. Ein neuer Schulungsraum für die gestiegenen Weiterbildungsaktivitäten insbesondere im EDV-Bereich, neue Sitzungsräume sowie ein großzügiges Foyer, das auch für kleinere Ausstellungen geeignet sein wird, runden die Baumaßnahme ab.
Großen Wert haben die Bauherren, so Alfred Jacobi, auf die „zeitgemäße Verwendung des modernen Werkstoffes Holz“ gelegt. Das neue Geschoss wird in sogenannter Holzrahmenbauweise gefertigt, und auch der angebaute neue Eingangsbereich und Teile der Fassade sollen durch einheimische Holzarten bestimmt werden.
Im Innenbereich will der Fachverband vor allem gestalterische Akzente setzen. Mit innenarchtektonisch beispielhaften Lösungen sollen die neuen Bereiche der Geschäftsstelle die Leistungsfähigkeit der Branche dokumentieren.
Zimmerermeister Berthold Schröder aus Hamm wünschte anläßlich des Richtfestes dem Haus, dass es in Zukunft vor allen Schäden beschützt sei. Er dankte den Planern für den mutigen Entwurf und dem Fachverband für seine Entscheidung, dem Werkstoff Holz so deutlich sichtbar im Stadtbild Geltung zu verschaffen.