Richtiges Verhalten nach Bagatellunfällen kann lebensrettend sein

Richtiges Verhalten nach Bagatellunfällen kann lebensrettend sein
Regensburger: "Nach Unfällen Sicherheitsvorkehrungen treffen"
Häufig lassen Unfallbeteiligte nach so genannten Bagatellunfällen ihre Fahrzeuge einfach an der Unfallstelle stehen, gefährden damit sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer und verursachen teilweise erhebliche Verkehrsbehinderungen. Nach der Straßenverkehrsordnung müssen die an einem Unfall mit nur geringem Schaden (ca. 2.000 bis 2.500 Euro) Beteiligten unverzüglich zur Seite fahren und den Verkehr sichern. Dies kann insbesondere auf Autobahnen wegen des dort hohen Verkehrsaufkommens und den hohen gefahrenen Geschwindigkeiten für die Unfallbeteiligten lebensrettend sein. Daher appelliert Innenstaatssekretär Hermann Regensburger an alle Kraftfahrer, nach Unfällen die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. "Diese dienen Ihrer eigenen Sicherheit und vermeiden, dass sich kleine Ursachen zu katastrophalen Folgen auswachsen".

Regensburger empfiehlt allen Kraftfahrern, nach Unfällen folgende Verhaltensempfehlungen zu beachten:

* Schalten Sie Ihre Warnblinkanlage sofort ein.

* Stellen Sie bei Bagatellunfällen wenn möglich das Fahrzeug unverzüglich auf dem Seitenstreifen oder am rechten Fahrbahnrand ab.

* Sichern Sie sofort die Unfallstelle mit Warndreieck in ausreichender Entfernung (mindestens 100 Meter) ab.

* Verständigen Sie so schnell wie möglich die Polizei oder Autobahnmeisterei. Auf Autobahnen ist die Richtung der nächsten Notrufsäule durch kleine schwarze Pfeile auf den Leitpfosten am rechten Autobahnrand gekennzeichnet.

* Achten Sie auf den ankommenden Verkehr, solange Sie sich auf der Fahrbahn oder dem Seitenstreifen aufhalten müssen.

* Warten Sie nicht im Fahrzeug, sondern außerhalb der Fahrbahn - auf Autobahnen jenseits der Leitplanke - auf das Eintreffen der Polizei oder der Hilfs- und Rettungsdienste.