Rohbau des Forschungs- und Laborgebäudes der Uniklinik Homburg in nur 9 Montaten realisiert

Rohbau des Forschungs- und Laborgebäudes der Uniklinik Homburg in nur 9 Montaten realisiert

Schneller Bauen mit Bisotherm-Planelementen

Rohbau des Forschungs- und Laborgebäudes
der Uni-Klinik Homburg in nur 9 Monaten realisiert

Langlebigkeit, ökologische Verträglichkeit und vor allem Wirtschaftlichkeit: Darauf legte der Bauherr, das saarländische Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft, beim Neubau des Forschungs- und Laborgebäudes der Uni-Klinik Homburg großen Wert. Darum entschied man sich beim Mauerwerk für Planelemente der Bisotherm GmbH, Mülheim-Kärlich.Bei dem in Homburg/Saar errichteten Neubau handelt es sich um ein 5-geschossiges Laborgebäude der medizinischen Fakultät der Universitätskliniken des Saarlands. Mit einem Bruttorauminhalt von 18.500 Kubikmeter stellte das Bauvorhaben höchste Anforderungen an die Bauplanung und -logistik der beteiligten Unternehmen. Nach den von den Architekten der Planungsgruppe Focht und Partner aus Saarbrücken zur Verfügung gestellten Plänen und statischen Angaben berechnete Bisotherm die komplette Wand-Elementierung für das Mauerwerk. Wo erforderlich, werden die Planelemente (Höhe 62,5 x Länge 100 Zentimeter) von einer CNC-gesteuerten Sägeanlage im Werk maßgenau zugeschnitten und verarbeitungsgerecht Wand für Wand palettiert. Planelemente, die zuerst benötigt werden, liegen dabei auf der Palette stets griffbereit obenauf. Die Wandabwicklungen werden für jede Wand in einer Übersicht dargestellt. „Keine leichte Aufgabe bei diesem Großprojekt, alle Wände unter Berücksichtigung aller statischen Gegebenheiten zu konfektionieren und verarbeitungsgerecht anzuliefern“, betont Wolfgang Jachmich, Geschäftsführer von Bisotherm. Dass diese Arbeiten nicht mehr auf der Baustellen erfolgen mussten, bedeutete für das ausführende Bauunternehmen Modernbau GmbH, Saarbrücken, aber nicht nur eine enorme Zeit-, sondern auch Kosteneinsparung.

Bauen in großen Schritten

Mit Bisotherm-Planelementen wurde die geforderte lichte Rohbauhöhe von 3,40 Meter mit nur fünf Steinen und einer ergänzenden Kimmschicht erreicht. Jachmich: „Durch das große Format der Steine, deren Vorab-Konfektionierung und die Möglichkeit, die Planelemente im schnelleren Dünnbettmörtel-Verfahren zu verarbeiten, sparen Bauunternehmer bis zu 60 Prozent der Verarbeitungsdauer.“ Die objektbezogene Kalkulation garantiert zudem, dass kein Stein zuviel auf die Baustelle kommt und es gibt weder Bruch noch Verschnitt. Das bedeutet nicht nur Zeit- und Geldersparnisse für den Bauunternehmer, sondern hält auch die Baustelle sauber und schont die Umwelt.

Zukunftsorientiertes Bauen mit Einsparpotenzial

Bereits nach nur neun Monaten Bauzeit konnte der Rohbau zur Zufriedenheit des Auftraggebers abgeschlossen und an die anderen Gewerke übergeben werden. Das für Forschungszwecke errichtete Gebäude setzt aber nicht nur Maßstäbe bei der Kosten- und Zeitersparnis in der Bauphase, sondern auch bei den Folgenutzungskosten. Die Minimierung der Folgekosten für den Bauherren, vertreten durch das Landesamt für Bau und Liegenschaften, ergibt sich durch die Herstellung der Planelemente aus speziell aufbereitetem Naturbims, einem natürlichen Zuschlag in gleichbleibend hoher Qualität. Die strengen Anforderungen der Energieeinsparverordnung können mit dem Baustoff Bims durch dessen klimaregulierende Eigenschaften ohne zusätzliche Dämmhilfen problemlos erfüllt werden. So werden im Winter die Heizkosten niedrig gehalten und die Umwelt durch geringere Kohlendioxid-Emissionen entlastet. In der heißen Jahreszeit schützen die Steine vor allzu großer Hitze und sorgen für ein angenehm ausgeglichenes Raumklima und damit optimale Arbeitsbedingungen.