Rohbau in neun Tagen

Rohbau in neun Tagen

Innerhalb von nur neun Tagen entstand der Rohbau einer neuen Ferienwohnanlage mitten im Zentrum des Wintersportorts Oberhof, auf dem Kamm des Thüringer Waldes. Möglich wurde die schnelle und für den Bauherrn damit kostengünstige Bauzeit durch den Einsatz des Massivwandsystems poraFORM. Dank des Zuschlagstoffs Poraver® besitzen die Wände zudem hervorragende Dämmeigenschaften und erfüllen die Kriterien für ökologisches Bauen. Zwei Häuser mit insgesamt zehn Ferienwohnungen bereichern bald das Bettenangebot im Wintersport-Zentrum und staatlich anerkannten Luftkurort Oberhof. Zügig wurde jetzt mit dem Innenausbau begonnen, nachdem der Rohbau aus poraFORM-Massivwänden jeweils innerhalb von knapp zwei Arbeitswochen fertiggestellt wurde. Die Bauarbeiten konnten so schnell vorangehen, weil poraFORM-Wände dem Grundriss entsprechend mit passgenauen Tür- und Fensteraussparungen industriell vorgefertigt und erst auf der Baustelle montiert werden. Verzögerungen durch schlechtes Wetter, Kälte oder Schnee wurden so vermieden. Auch die Systemkomponenten Dennert DX-Decke und Dennert-Treppe kamen zusammen mit den poraFORM-Wänden auf die Baustelle, was den Ausbau zusätzlich beschleunigte. Aufgrund der kürzeren Bauzeit fallen die Finanzierungskosten vom Baubeginn bis zum Verkauf der Eigentumswohnungen für den Bauherrn vergleichsweise gering aus.

Die 35 bis 60 Quadratmeter großen Ferienwohnungen verteilen sich auf ein zwei- und ein dreigeschossiges Haus. Die mit 25 Grad stark abschüssige Hanglage und die unverbaute Aussicht garantieren den kommenden Eigentümern und Gästen einen traumhaften Blick auf den Thüringer Wald. Im Zentrum von Oberhof und nur fünf bis fünfzehn Kilometer von den Wintersportanlagen Skischanze, Rennschlitten- und Bobbahn oder Biathlonstadion entfernt, liegen die Ferienwohnungen inmitten eines Wintersport-Paradieses. Die mit 982 Metern höchste Erhebung des Thüringer Waldes, der „Große Beerberg“, liegt ebenfalls in unmittelbarer Nähe von Oberhof. Weil der Ort vom Tourismus lebt, spielen eine intakte Natur und damit der Umweltschutz dort eine große Rolle. „Deshalb waren auch für den Bauherrn der Ferienwohnungen ökologische Aspekte besonders wichtig“, erklärt Christof Wirth, Vertriebsleiter bei der Veit Denner KG.

Mit poraFORM Energiesparpotenziale nutzen

„Die langen Winter mit den hohen Minustemperaturen garantieren den Urlaubsgästen zwar beste Wintersportbedingungen, stellen beim Bauen aber auch besondere Ansprüche an die Wärmedämmung. Deshalb entschied sich der Bauherr für poraFORM“, so Wirth weiter. Die in einer Wandstärke von 37 Zentimetern verwendeten poraFORM-Wände haben einen U-Wert von 0,29 Wm²K, was die Einhaltung von Niedrigenergiestandards ganz ohne dämmende Hilfsmittel ermöglicht. Die wirkungsvolle Wärmedämmung, spart Energie und senkt Heizkosten.

Die Energiesparpotenziale von poraFORM kommen praktisch vom ersten Tag an zur Wirkung, denn das Wandsystem wird bereits weitgehend trocken auf die Baustelle geliefert. Dadurch entfallen lange Austrocknungszeiten vor Ort und der optimale Wärmedämmwert wird schon nach kurzer Zeit erreicht. Wirth: „Andere Materialien, wie zum Beispiel herkömmliches Mauerwerk aus Ziegel, Kalksandstein oder Porenbeton können dies schwerlich leisten. Sie besitzen zunächst einen hohen Feuchtigkeitsgehalt, der den Wärmedämmwert reduziert.“

Die optimale Wärmedämmung von herkömmlichem Mauerwerk wird erst nach der Austrocknung des Materials erreicht, das kann viele Jahre dauern. Die geringe Wasseraufnahme und schnelle Wasserabgabe der poraFORM-Wände sorgt zudem für einen schnellen Feuchtigkeitsaustausch. Kondensatbildung in und Schwitzwasser an der Wand (Waschküchenklima) sind damit ausgeschlossen.

Das poraFORM-Wandsystem erhält seine vorteilhaften Eigenschaften durch Poraver. Dabei handelt es sich um ein Blähglasgranulat, das als Leichtzuschlag verwendet wird. Zur Herstellung von Poraver wird Recyclingglas nach einem patentierten Verfahren staubfein gemahlen, aufbereitet, granuliert und bei zirka 900 Grad Celsius zu kleinen, leichten creme-weißen Kügelchen aufgebläht. Produziert wird Poraver® in einem weltweit patentierten Verfahren von der Dennert Poraver GmbH im fränkischen Schlüsselfeld. Die federleichten Poraver-Kügelchen dämmen nicht nur hervorragend, sie sind auch extrem stabil und weisen zudem wohnbiologische Vorteile auf: Poraver® ist schimmel- und schädlingsresistent, nicht Allergie auslösend, nicht brennbar, frostbeständig und hochgradig schallabsorbierend ein idealer Zuschlagstoff im Wohnungsbau.

Darüber hinaus entfaltet Poraver® vielfältigen Nutzen in zahlreichen Produkten und Anwendungen im Automobilbau, in der Abwassertechnik, bei Schallschutzanwendungen, in der Biotechnologie, in der Kunststoffindustrie und in der chemischen Industrie. Da Poraver zu 100 Prozent aus recyceltem Glas besteht, werden außerdem natürliche Ressourcen geschont.

Nähere Informationen zu den vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten sind im Internet unter www.poraver.de erhältlich.