Schimmelpilze in der Mietwohnung Mietmangel

Mittlerweile dreht sich fast jede fünfte Rechtsberatung bei den Mietervereinen um Wohnungsmängel.

Schätzungen von Fachleuten zufolge wird vermutet, dass alleine in Deutschland zwei Millionen Wohnungen von Schimmel befallen sind. Und gerade mit Schimmelpilzen kontaminierte Wohnungen sind extrem schädlich für die Gesundheit.
Neben dem Befall von Schimmelpilzen gibt es noch andere mehr oder weniger schwerwiegende Mängel. Da wären zum Beispiel: Undichte und morsche Fenster, Türöffner/Sprechanlage funktioniert nicht, Ausfall von Heizung und Warmwasser, Lärm aus der Wohnung des Nachbarn, die Wohnung ist mindestens 10 % kleiner, wie im Mietvertrag ausgewiesen und Lärm z. B. durch bauliche Arbeiten im oder am Haus.

Auch wenn viele Mieter teilweise mit argen Wohnungsmängeln leben, wie z. B. Schimmelpilz, unternimmt die Mehrheit von ihnen nichts dagegen, sondern zahlt weiterhin schön brav die volle Miete, schweigt sich über die unmenschlichen Zustände aus und verschenkt so einen ganzen Batzen Geld.
Aber als Mieter muss man nicht zwangsläufig auf Dauer mit Mängeln im Mietobjekt leben. Treten also in der Wohnung bzw. in dem Haus, das man mietet, Mängel auf, dann sollte man den Vermieter am besten umgehend schriftlich darüber informieren. Der Vermieter ist dazu verpflichtet, sich um den Mangel zu kümmern und ihn zu beheben, solange es sich nicht um Eigenverschulden des Mieters handelt.