Schmid: "Schwarzmalerei des SPD-Abgeordneten Wörner - bei moderater Zinsanhebung bis zu zwei Prozent bei Sozialer Wohnraumförder

Schmid: "Schwarzmalerei des SPD-Abgeordneten Wörner - bei moderater Zinsanhebung bis zu zwei Prozent bei Sozialer Wohnraumförderung keine sozial unvertretbaren Mietsteigerungen zu erwarten"
"Bei der zum 01.01.2005 durchgeführten Zinsanhebung haben wir die Zinsen bei Darlehen für Mietwohnungen aus den Jahren 1970 bis 1989 auf höchstens zwei Prozent moderat angehoben.Eine sozial verträgliche Umsetzung dieser Zinsanhebung ist dabei durch Kappungsgrenzen und Höchstbeträge sichergestellt", betont Innenstaatssekretär Georg Schmid. Auch die vom SPD Landtagsabgeordneten Ludwig Wörner angeführte maximal mögliche Mietmehrbelastung von 50 Euro im Monat wird aus diesem Grund häufig gerade nicht erreicht. Diese Form der Zinsanhebung ist laut Schmid durchaus sozial verantwortbar. Indirekt wird dies bestätigt, nachdem auch die Landeshauptstadt München - ebenso wie die anderen großen Städte in Bayern - ihre entsprechenden Darlehen in derselben Weise verzinslich gestellt hat. Da bei Darlehen für Mietwohnungen aus den Jahren vor 1970 schon seit längerem Zinsen bezahlt werden müssen, ist die Zinsanhebung bei den jetzt betroffenen Mietwohnungen der folgenden Jahre auch sozial gerecht. Im Übrigen kommt das Zinsaufkommen in vollem Umfang wieder der sozialen Wohnraumförderung und damit den sozial schwachen Haushalten zugute, die auf eine Sozialmietwohnung angewiesen sind. Trotz der Sparzwänge konnten die Landesmittel für die Wohnraumförderung für das Jahr 2005 um 10 Millionen Euro auf 155 Millionen Euro aufgestockt werden. Diese Mittel werden verstärkt für Wohnraumversorgung von Familien in Ballungsräumen, insbesondere in München, eingesetzt.