Solarwirtschaft jetzt mit einer Stimme: Bundesverband Solarwirtschaft

Solarwirtschaft jetzt mit einer Stimme: Bundesverband Solarwirtschaft

Mitglieder beschließen einstimmig: BSi und UVS jetzt zum BSW fusioniert

Am 28.03.2006 haben die Mitgliederversammlungen der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V. (UVS) und des Bundesverbandes Solarindustrie e.V. (BSi) jeweils einstimmig der Fusion zum Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) zugestimmt. Damit wurde die Verschmelzung beider Unternehmensverbände mit sofortiger Wirkung endgültig besiegelt. Die Gründung des neuen Verbandes wurde anschließend mit einem festlichen Abendempfang und über 300 Gästen aus Politik, Medien und Gesellschaft gefeiert. Zu diesem Anlass wurde auch das neue Verbandslogo seiner Bestimmung übergeben. Ziel der Verbandsehe ist es, die Interessen aller deutschen Solarunternehmen zukünftig mit einer Stimme gegenüber Politik und Öffentlichkeit noch besser vertreten zu können. Mit dem Zusammenschluss beider Verbände sollen Kräfte gebündelt und den weiter wachsenden gesellschaftlichen Anforderungen entsprochen werden. Der Bundesverband Solarwirtschaft hat über 600 Mitglieder und repräsentiert über 80% der inländischen Produktion von Solaranlagen. Für dieses Jahr erwartet die Branche einen Umsatz von rund vier Milliarden Euro und rund 45.000 Beschäftigte.

Bereits Ende letzten Jahres verständigten sich die Verbandsführungen einvernehmlich auf alle relevanten Details der Fusion. Dabei ist es gelungen, die weitgehenden komplementären Stärken beider Verbände ideal miteinander zu kombinieren und durch die Fusion Synergien freizusetzen. Die Mitglieder von BSi und UVS beschlossen für die Führung des neuen Verbandes eine kraftvolle Doppelspitze. Präsidenten des neuen Verbandes sind Hans-Martin Rüter (bislang UVS-Präsident) und Dr. Winfried Hoffmann (bislang BSi-Vorstand). Mit ihnen wird die Branche über die gesamte Wertschöpfungskette im Bereich PV - Solarstrom, Solarwärme und solarthermische Kraftwerke vertreten und Kontinuität gewährleistet.

Operativ wird der neue Verband durch die Geschäftsführer Carsten Körnig und Gerhard Stryi-Hipp geleitet. Auch der Geschäftsverteilungsplan für die Ressortverantwortungen beider Geschäftsführer wurde von den Mitgliedern einstimmig legitimiert. BSW-Geschäftsführer Körnig zeichnet sich ab sofort für die nationale Lobbyarbeit verantwortlich, sowie das Branchenmarketing, den Bereich Finanzierung und die gesamte Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland. Stryi-Hipp leitet die internationale Lobbyarbeit und zeichnet sich u.a. zuständig für die Bereiche Export, Marktbeobachtung, Technik und Normung.

Als weitere Vorstandsmitglieder wurden Matthijs Bruijnse, Claudio Fischer-Zernin-Schmitt, Helmut Jäger, Werner Koldehoff, Matthias Reitzenstein und Georg Salvamoser bestellt.