Sonnenfinsternis am 23. November: Kein solarer Supergau

Sonnenfinsternis am 23. November: Kein solarer Supergau

Solarverband zur letzten arktischen Sonnenfinsternis bis zum Jahre 2021

Am Sonntag müssen Forscher, welche ihren Strom in der Antarktis aus Solarzellen gewinnen, die totale Sonnenfinsternis nicht fürchten. Carsten Körnig, Geschäftsführer der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft: "Hohe Temperaturen sind nicht nötig, um Solarstrom zu produzieren. Eine Solarzelle produziert unabhängig von Außentemperaturen genügend Strom. Wesentlich ist nämlich die Licht- und nicht die Wärmestrahlung der Sonne. Und wenn der schwarze Mann die Sonnenfinsternis plötzlich vorbeikommt: die Forscher haben genug Solarstrom in Batterien gespeichert. Videorekorder, CD-Player oder Fön: auch in der Sonnenfinsternis läßt sich in der Antarktis prima Solarstrom nutzen. Eine Sonnenfinsternis ist kein solarer Supergau".
Darüber wie Sonnenenergie auch in Deutschland im Sommer wie im Winter- genutzt werden kann, informiert die bundeseigene KfW-Bankengruppe gemeinsam mit der Unternehmensvereinigung Solarwirtschaft e.V. kostenfrei und herstellerneutral unter www.solartechnikberater.de Hintergrundinfos zur Sonnenfinsternis:
Am Sonntag, 23. November 2003 wird es um 23:19 Uhr (MEZ) zunächst im Indischen Ozean dunkel. Der 500 Kilometer breite Kernschatten wandert dann weiter nach Süden, bis er um 23:35 Uhr das antarktische Festland erreicht. Die letzte Sonnenfinsternis fand in der Antarktis am 12. November 1985 statt. Die nächste Verdunklung der Sonne ist für den 4. Dezember 2021 angekündigt