Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium, Dr. Thomas Griese: Agrarministerkonferenz für harte Haltung gegenüber Großbritanni

Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium, Dr. Thomas Griese: Agrarministerkonferenz für harte Haltung gegenüber Großbritannien bei der Rinderseuche BSE und für Kriterien zur Kennzeichnung von Biofleisch

Das Ministerium für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft teilt mit:

Die Agrarministerkonferenz in Magdeburg hat sich heute morgen auf Initiative Nordrhein-Westfalens einstimmig gegen den Versuch der britischen Regierung ausgesprochen, die Maßnahmen zur Bekämpfung der Rinderseuche BSE zu lockern. Auch nach den zuletzt vorgelegten Untersuchungen der Universität Oxford gibt es nach Ansicht der Länderagrarminister nicht die geringste Veranlassung zur Veränderung der getroffenen Maßnahmen.Landwirtschafstministerin Bärbel Höhn appellierte heute morgen an Bundeslandwirtschaftsminister Borchert, allen Aufweichungsplänen gegenüber hart zu bleiben. "Es ist unverantwortlich, jetzt hinter die geplanten Schlachtpläne zurückzufallen", sagte sie.

Ebenfalls einstimmig angenommen wurde ein Antrag Nordrhein-Westfalens, nach dem verbindliche Kriterien für die ökologische Fleischproduktion europaweit verordnet werden sollen. Nordrhein-Westfalens Vorschlag, dafür eine Bund-Länder-Gruppe einzusetzen, die solche Kriterien erarbeitet, wurde ebenfalls einhellig begrüßt. "Dadurch können die Verbraucherinnen und Verbraucher bald selbst genau auseinanderhalten, welches Fleisch wirklich aus artgerechter Tierhaltung und aus ökologischer Verarbeitung entstanden ist, und welches nicht", erklärte Staatssekretär Thomas Griese. "Heute ist es noch möglich, ganz legalen Etikettenschwindel zu betreiben, indem man Fleisch aus ganz normaler Produktion einfach als Biofleisch deklariert."

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