Styropor im Bauwesen ist schwer entflammbar:

Styropor im Bauwesen ist schwer entflammbar:

In Zusammenhang mit dem Brandunglück in Kaprun wurden Vermutungen über das Brandverhalten von Hartschaum-Dämmstoffen auf der Basis von Polystyrol, bekannt unter dem Namen Styropor, geäußert.
Der Industrie-Verband Hartschaum, in dem die deutschen Hersteller solcher Dämmstoffe zusammengeschlossen sind, nimmt wie folgt Stellung:ach den deutschen brandschutztechnischen Bestimmungen müssen Dämmstoffe mindestens der Baustoffklasse B 2 (normalentflammbar) nach DIN 4102, Teil 1, entsprechen.
Schaumstoffe aus expandiertem Polystyrol (Styropor) wie sie als Dämmstoffe nach DIN 18 164 verwendet werden erfüllen die Anforderung an schwerentflammbare Baustoffe der Baustoffklasse B1 und fallen damit in die brandschutztechnisch günstigste Bewertung für brennbare Baustoffe. Dies wird durch einen Prüfbescheid mit Prüfzeichen des Deutschen Instituts für Bautechnik, Berlin, nachgewiesen.
Aus dem Prüfbescheid geht auch hervor, dass dieser Schaumstoff als nicht brennend abfallend (abtropfend) zu bewerten ist. Nicht zu verwechseln mit Dämmstoffen aus expandiertem Polystyrol sind Schaumstoff-Verpackungen. Diese sind brandschutztechnisch als leicht-entflammbar einzustufen und deshalb als Baustoffe unzulässig.
Beim Brand von Styropor entstehen definitiv keine Dioxine. Dioxine können daher weder während des Brandes noch auf Brandrückständen nachgewiesen werden.

Die Styropor-Industrie unterzieht sich damit einer zusätzlichen und freiwilligen Gütesicherung, bei der ganz besonders auch die Eigenschaft der Schwerentflammbarkeit überwacht wird.