Umweltminister Eckhard Uhlenberg zur wasserrechtlichen Genehmigung beim Bergwerk Walsum: Umweltministerium stimmt wasserrechtlic

Umweltminister Eckhard Uhlenberg zur wasserrechtlichen Genehmigung beim Bergwerk Walsum: Umweltministerium stimmt wasserrechtlicher Erlaubnis zur Grundwasserregulierung in Vörde-Mehrum zu – Voraussetzungen für Genehmigung des Kohleabbaus im Flöz LK 91 durch das Bergamt Moers sind damit geschaffen

Das Umweltministerium wird der wasserrechtlichen Erlaubnis zur Grundwasserregulierung am Flöz LK 91 der Zeche Walsum zustimmen und schafft so die Voraussetzung für die noch ausstehende Billigung durch die Bezirksregierung Düsseldorf. Durch diese wasserrechtliche Erlaubnis kann das Bergamt Moers im Anschluss den Kohleabbau von zusätzlichen 980 Metern am Flöz LK 91 der Deutschen Steinkohle AG bergrechtlich zulassen.
Umweltminister Eckhard Uhlenberg: "Unsere Zustimmung sorgt dafür, dass zum einen weiter Kohle abgebaut werden kann und 400 Arbeitnehmer aus ihrem unfreiwilligen Urlaub an ihren Arbeitsplatz zurückkehren können. Gleichzeitig wird die Trinkwasserqualität in Dinslaken auf dem heutigen Niveau gehalten; es wird keine Verschlechterung geben. Die Deutsche Steinkohle AG wird dafür die Errichtung einer Membrananlage finanzieren. Diese Maßnahmen wurden an einem Runden Tisch intensiv mit allen Beteiligten, insbesondere der Stadt Dinslaken und Vertretern des Rates sowie der Bürgerinitiative Bergbaubetroffener am Niederrhein, diskutiert. Eine erneute Beteiligung der Betroffenen war nach den gesetzlichen Anforderungen nicht erforderlich. Sie war auch nicht möglich, weil die neue Landesregierung diese Entscheidung unmittelbar noch im Juli treffen musste, damit keine Arbeitsplätze verloren gehen. Das enge Zeitfenster wurde dadurch verursacht, dass die ehemalige Landesregierung nicht entschieden hat, sondern dies der neuen Regierung überlassen hat. Wir haben hier jedoch keine Vorentscheidung für den Abbau am Flöz P 84 und damit für einen Abbau unter dem Rhein getroffen. Die Landesregierung bekräftigt die Aussage in der Koalitionsvereinbarung zum sozialverträglichen Ausstieg aus der Steinkohlenförderung."