Unternehmen Kruszarki

Kruszarki

Das polnische Unternehmen Kruszarki wurde vor über 60 Jahren in Wroclaw, dem früheren Breslau, gegründet und hat sich vor allem in Osteuropa recht schnell einen Namen in Sachen Brechen und Granulieren gemacht. Das Unternehmen ist eines der wenigen Firmen in Polen, welche sich durch Fusionen und Zusammenschließungen zu einem der größten Unternehmen in ganz Osteuropa entwickelte. Seit dem Eintritt Polens in die EU versuchen die Verantwortlichen nun, sich auch auf dem westeuropäischen Markt zu etablieren. Dabei fing in Breslau alles klein an, als seinerzeit die russischen Besatzer eine Siebanlage im äußersten Osten von Polen einfach stehen ließen. Kruszarki kaufte diese Maschine, brachte sie wieder recht schnell zum Laufen und hatte auch schon bald den ersten Kundenauftrag in einer Steinbruchfirma bekommen.

Schnell verbreitete sich die Geschichte von der Maschine, und Kruszarki konnte gar nicht so schnell Maschinen dieser gleichen Art bekommen, wie die Nachfragen vorhanden waren. Die Auftragsbücher waren voll, und ganz schnell ist das Unternehmen auf 200 Leute an Personal angewachsen. Der Firmengründer war für längere Zeit in Russland unterwegs, um neue Anregungen und Entwicklungen für die Brecher zu bekommen. Vor allem die stationären Anlagen in den Steinbrüchen waren bei den dortigen Firmen sehr beliebt, denn ihre Betriebszeit konnte auch schon einmal die 24-Stunden-Grenze überschreiten. Nach insgesamt fünf durchgehenden Arbeitsschichten mussten die Maschinen kurz überprüft werden, ob einer der extrem großen Gesteinsbrocken eventuell eine Beschädigung an der Brechmaschine verursacht hat.

Aber auch die kleineren Anlagen zur Granulierung wurden immer öfter verkauft, und so manche Stadtverwaltung schaffte sich für ihren Bauhof eine solch kleine Anlage zum Granulieren an, damit im Winter im Notfall recht schnell für Nachschub an streubarem Material gesorgt werden konnte. Insbesondere rund um das Riesengebirge wurden auf polnischer Seite in den mehrfach vorhandenen Steinbrüchen nur drei Screens und drei mobile Brecher aufgestellt, um die Einsatzgeräte optimal ausnutzen zu können. Die großen Muldenkipper bringen die Gesteinsbrocken zu einem der vorhandenen Brecher und Screener, damit daraus recht feines Schüttgut gemacht werden kann.

Im Laufe der letzten 10 Jahre brachte Kruszarki auch noch die Arbeitserleichterungen in Form von Hydraulikhämmern zu den polnischen Abbruchunternehmen gemacht, damit selbst an extrem schwierigen Stellen diese Hämmer zum Einsatz kommen können. Zudem können die Hämmer auch in den Steinbrüchen eingesetzt werden, wenn eine Sprengung zu gefährlich für die Arbeiter werden würde. Daher wurde eine geringe Anzahl in die Steinbrüche geliefert, und nur dort, wo auch ein Bagger eingesetzt werden konnte, lohnte sich eine solche Anschaffung. Es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis das Unternehmen auch hier Niederlassungen aufbauen wird.