Zu einem schön eingerichteten Zimmer gehören auch Blumen auf den Fensterbänken. Sie lockern nicht nur die Atmosphäre auf und gestalten die Räumlichkeiten freundlicher, sondern bringen mitunter auch Farbe in die Wohnung. Es ist normal, dass Blumen wachsen und mit der Zeit umgetopft werden müssen. Allerdings ist es wichtig, dafür den richtigen Zeitpunkt zu erwischen.
Dass der Topf für die Blume zu klein geworden ist, stellt man am ehesten daran fest, dass die Wurzeln aus dem Blumentopf herauskommen. Spätestens dann sollte man den Umzug der Pflanze in einen größeren Topf planen. Am besten topft man Blumen im Frühjahr um, da sie den Umzug dann am besten verkraften können. Wählt man einen Blumentopf aus Plastik, gibt man etwas Erde in den Topf und setzt die Pflanze dann ein. Etwas anders verhält es sich bei Tontöpfen. Diese sollten vorher ausreichend gewässert werden, damit sie sich mit Wasser vollsaugen können. Dafür gibt man den Tontopf am besten in einen Eimer mit Wasser.
Bevor man die Blume jedoch umtopfen kann, muss sie aus ihrem alten Topf „befreit“ werden. Hierbei sollte man besonders vorsichtig sein, um die Wurzeln nicht zu beschädigen. Am einfachsten ist es, wenn man mit einem Messer am Rand des Blumentopfes entlang fährt. Wenn die Blumen jedoch sehr stark verwurzelt sind, kann es sein, dass der Topf aufgeschnitten oder zerschlagen werden muss. Schneidet man vertrocknete Wurzeln weg, hat die Blume die beste Chance auf einen Neustart. Zudem sollte die alte Erde bestmöglich entfernt werden. Da in der neuen Blumenerde bereits Dünger enthalten ist, sollte erst nach zirka sechs Wochen mit dem Düngen begonnen werden.


