Werbeleiter wollen mehr Geld für Messen ausgeben

Werbeleiter wollen mehr Geld für Messen ausgeben
Werbeklima-Studie von GfK und Wirtschaftswoche

18.11.2004 Rund 20 % der großen deutschen Unternehmen wollen im Jahr 2005 mehr in Messebeteiligungen investieren als im laufenden Jahr; nur 9 % wollen ihre Messe-Etats reduzieren, 71 % wollen sie konstant halten. Das ist eines der Ergebnisse der neuen GfK-Wirtschaftswoche-Werbeklimastudie; befragt wurden je 50 Werbeleiter der größten werbungtreibenden Unternehmen des Investitionsgüter-, Konsumgüter- und Dienstleistungssektors. Vor einem Jahr wollten nur 14 % die Messe-Etats erhöhen, aber 18% zurückfahren.

Unter den sogenannten nicht-klassischen Medien entfällt auf Messen mit 29 % der größte Etat-Anteil vor Direktwerbung (25 %), Online-Werbeträgern (19 %) und Sponsoring (16 %).

Mit besonders großem Abstand führen Messen im nicht-klassischen Media-Mix des Investitionsgütersektors (42 %); aber auch bei Konsumgütern und Dienstleistungen liegen Messen vorn.

Weitere Ergebnisse der GfK-Wirtschaftswoche-Studie:

Messen sind das am häufigsten eingesetzte nicht-klassische Medium. 76 % der befragten Werbeleiter nutzen es, bei Online-Werbeträgern sind es 74 %, bei Direktwerbung 62 %. Werbeleiter der Investitionsgüterindustrie setzen Messen sogar zu 86 % ein, bei Konsumgütern sind es 74 % und bei Dienstleistungen immerhin noch 68 %.

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