Wie imprägniere ich richtig?

gartenzaun aus holz ohne impraegnierunggartenzaun aus holz ohne impraegnierungBeim Imprägnieren von Holz gibt es verschiedene Anwendungen und Mittel, die sich je nach Gebrauch und Umgebung richten.
Zu den biologischen Holzschutzmitteln gehören Boraxlösungen und Holzessig.
Sie wirken zuverlässig gegen Pilz- und Insektenbefall. Gerade in Innenräumen sind sie eine Alternative zu anderen hochgiftigen synthetischen Holzschutzmitteln. Trotzdem sind auch diese als biologische Mittel eingestuften Flüssigkeiten reizend und ätzend und sollten nur mit Atemmaske und Handschuhen angewendet werden. Sorgen Sie für ausreichende Raumlüftung oder imprägnieren sie draußen und bringen das Möbelstück nach 24 Stunden in den Raum.
Holzobjekte, die der Witterung ausgesetzt sind, sollten nach etwa 4 bis 5 Jahren erneut behandelt werden.

Neben Boraxlösungen und Holzessig gibt es noch andere, wirklich biologische Lösungen. Das Abkochen von Holzasche, Rindenimprägnierfarbe, Wasserbeizen, Bienenwachs oder reines Leinöl sind natürliche Alternativen. Nicht alle sind wasser- oder witterungsbeständig, können aber, wenn sie intelligent eingesetzt werden, ihren Zweck durchaus erfüllen. Bei all diesen Mitteln sind keine giftigen Dämpfe zu erwarten, doch sollte man vorsichtig damit umgehen.
Auch spezielle Imprägnierungen bei Schimmelbefall sind im Fachhandel erhältlich. Hierzu muß man, je nach Stärke des Befalls, die Tapeten oder den Putz ablösen und mit der Imprägnierung behandeln. Danach kann man wieder tapezieren oder verputzen.
Auch chemische Holzschutzmittel sind erhältlich. Diese sind meist hochgiftig. Deshalb sollten sie nicht gesprüht aufgetragen werden, sondern immer mit einem Pinsel. Sie sollten hier unbedingt Atemmaske und Handschuhe, sowie geschlossene Kleidung tragen. Ein Auftragen darf nur im Freien erfolgen.
Die biologischen Mittel sind aber durchaus genauso effektiv. Alle Mittel sind im Fachhandel erhältlich.

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