Die Welt der Werbung ist unendlich groß und so gibt es für jede Branche und für jeden Bereich bestimmte Methoden und Werbeträger, die für die Steigerung des Bekanntheitsgrades und damit auch für mehr Aufträge und Kunden sorgen.
Ein Bereich, in dem sich die Werbung häufig etwas schwieriger gestaltet, sind die Handwerksunternehmen, denn hierbei können die werbenden Worte noch so gut gewählt sein, schlussendlich zählt nur das Ergebnis. Daher ist es für Handwerksbetriebe immer sehr wichtig, dass die Mundpropaganda stimmt. Diese kann allerdings nur dann funktionieren, wenn das Unternehmen in der Vergangenheit gute Arbeit geleistet hat. Ist dies der Fall, wird der Kunde selbst vom Unternehmen sprechen und seine positiven Erfahrungen an seinen Freundes- und Bekanntenkreis weiter geben. Jedoch kann sich ein Handwerker nicht alleine darauf verlassen, dass diese Mund-zu-Mund-Propaganda funktioniert. Vielmehr muss er selbst tätig werden, was durch Referenzen sehr gut gelingen kann. So kann ein Bauunternehmen mit Gebäuden werben, die es bereits realisiert hat.
Auch ein Unternehmen, das im Bereich der Pflasterung von Auffahrten spezialisiert ist, kann durch Referenzadressen interessierte Kunden von seiner Arbeit überzeugen. Gleiches gilt auch für einen Landschaftsgärtner, denn auch er kann realisierte Projekte als Referenz angeben. Dabei müssen die Handwerker jedoch bedenken, dass sie nicht einfach so Adressdaten ihrer Kunden preisgeben dürfen. Sie sollten daher bei besonderen Projekten ihre Kunden danach fragen und sich die Genehmigung der Weitergabe der Adressdaten schriftlich bestätigen lassen. Damit sind sie rein rechtlich auf der sicheren Seite.
Aber auch die herkömmlichen Werbemittel, wie ein Eintrag im jeweiligen Branchenbuch und im Telefonbuch, sorgen für einen positiven Werbeeffekt. Im Zeitalter des Internets ist auch eine Webseite für einen Handwerksbetrieb ein wichtiges Medium der Werbung. Der Vorteil hierbei besteht darin, dass man auf einer Webseite Bilder veröffentlichen kann von Projekten, die man bereits umgesetzt hat. So können sich die potentiellen Kunden ein deutlicheres Bild von der Arbeitsweise und dem Können des jeweiligen Unternehmens machen.
Des Weiteren kann man in der Fachliteratur durch Anzeigenwerbung auf sich aufmerksam machen, denn hier sind die Streuverluste recht gering. Recht hohe Streuverluste muss man in Kauf nehmen, wenn man sich beispielweise in einer Sonderbeilage einer Zeitung als Fachmann für seinen Bereich darstellt. Viele Tageszeitungen bringen hin und wieder ein Special zum Thema „Bauen und Wohnen“ und geben ortsansässigen Firmen dabei die Möglichkeit, sich zu präsentieren und aus ihrem Fachbereich zu berichten. Auch wenn die Streuverluste hierbei sehr hoch sind, kann man sich so in seiner Stadt recht gut als Fachmann profilieren.
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