Wie lebten die alten Ägypter?

Die Ägypter bauten ihre Wohnhäuser eher einfach und zweckmäßig.
In der Regel waren sie rechteckig und weiß angemalt, um in der sengenden Hitze die Sonne zu reflektieren. Bereits im alten Ägypten wurden Ziegel aus getrocknetem Schlamm gepresst und für den Hausbau verwendet. Das so entstandene Mauerwerk wurde dann mit Lehm ausgekleidet.
Vom Aufbau der Häuser her waren allen Häusern, egal ob reich oder arm, ein Eingangsbereich, ein zentraler Wohnbereich und eine Küche gleich.
IN der Küche, die in der Regel im hinteren Teil des Hauses lag, befand sich ein Mahlstein, ein kleiner Ofen zum Brotbacken und eine gemauerte Feuerstelle zum Grillen und Kochen.
Da damals noch auf offenem Feuer gekocht wurde, hatte die Küche kein festes Dach. Durch die Rauchentwicklung färbten sich mit der Zeit aber trotzdem alle Wohnräume schwarz.

Wohlhabende Ägypter schliefen auf einem Bett auf einem erhöhten Podest. Das bot Schutz vor kriechenden Tieren wie Schlangen und Skorpionen.
Die Kleidung und andre Dinge, wie beispielsweise Schmuck wurde in Truhen aus Holz und Flechtwerk verstaut.
Arme Bürger schliefen auf schlichten Matten. Oft teilten sie sich ihre kleinen Wohnungen noch mit Vieh.
Ein weiterer Vorzug der betuchten Bürger war ein Badezimmer. Obwohl es noch keine fließendes Wasser gab, konnte man hier ungestört sein, während ärmere Bürger nur einen Topf mit Sand in einer Zimmerecke nutzten.
Die Reichen kamen auch oft in den Genuss einer Art Vorläufer der "Dusche".
Der Hausherrn wurde dabei von einem Diener mit einem Gefäß Wasser übergossen.
Ein Rohr leitete das Abwasser durch ein Loch in der Badezimmerwand nach aussen ab.