Zahnzusatzversicherung

Die Gesundheitsreform hat erhebliche Einschnitte in die Leistungen aus der gesetzlichen Krankenkasse bewirkt. Dabei wurde nicht nur beschlossen, dass man fortan einmal im Quartal eine Praxisgebühr entrichten muss – nein, es wurde auch festgelegt, dass zum Beispiel beim Zahnersatz erhebliche Zuzahlungen fällig werden.

Grundsätzlich spielt hier der Befund, bzw. die Diagnose des Zahnarztes eine wichtige Rolle. Je nachdem, welchen Befund er der Kasse meldet, wird ein Festzuschuss gewährt. Dieser wurde zwischen Kassen und Zahnärzten vereinbart und liegt etwa in Höhe der einfachsten Behandlung, die bei diesem Befund sinnvoll ist. Doch gerade heute wollen die Menschen nicht mehr nur die einfachste Behandlung, den einfachsten Zahnersatz, sondern einen Zahnersatz, der zum Beispiel auch ästhetisch gesehen, einige Wirkung erzielt. Diesen können sie jetzt durchaus erhalten, im Gegensatz zu früher. Dennoch beteiligt sich die Kasse nur mit dem Festzuschuss an den entstehenden Kosten. Den Rest muss der Patient selbst tragen. Da aber gerade in der Zahnmedizin schnell Beträge von einigen Tausend Euro zusammen kommen, von denen die Kasse nur wenige Hundert Euro übernimmt, sollte man diese entstehende Lücke in jedem Fall schließen.

Dies kann beispielsweise mit einer Zahnzusatzversicherung geschehen. Diese zahlt einen erheblichen Teil der zusätzlichen Kosten, die vom Patienten selbst übernommen werden müssten, in vielen Fällen sogar den gesamten Eigenanteil. Allerdings muss man vor dem Abschluss der Versicherung in der Regel einige Gesundheitsfragen beantworten, wie der allgemeine Zahnzustand aussieht. Je nachdem, wie die Zahngesundheit ist, wird ein höherer oder niedrigerer Beitrag fällig. Oft wird auch innerhalb der ersten Monate nach Abschluss der Versicherung noch kein Zuschuss gezahlt. Deshalb sollte man die einzelnen Angebote der Versicherer in Ruhe miteinander vergleichen.