Zink

Dem chemischen Element Zink wird das Symbol Zn zugeordnet.

Es hat die Ordnungszahl 30 und gehört zu den Übergangsmetallen. Bereits in der Antike nutzte man Zink als Bestandteil von Messinglegierungen. Seit dem 14. Jahrhundert wird es auch allein als Metall eingesetzt. Im 19. Jahrhundert verbreiteten sich die Zinkhütten, in denen das Zink gewonnen wird, immer weiter. Zink ist recht häufig in der Erdkruste vorhanden. Vor allem findet man es in gebundener Form in Erzen. Zur Gewinnung von Zink ist vor allem Zinksulfiderz von großer Bedeutung. Zink kommt hauptsächlich in den USA, Kanada, Australien, China sowie in Kasachstan vor. Früher gab es auch deutsche Lagerstätten von Zinkerz. Diese befanden sich zum Beispiel im Rheinland, im Harz und im Sauerland.

Zink wird unter anderem in der organischen Chemie, in der Münzprägung, in Batterien und im Bauwesen verwindet. Im Bauwesen findet man Zink zum Beispiel als Zinkbleche. Zu Fertigung von Zinnblechen benutzt man heute in der Regel Titanzink, da dieses sich durch höhere Korrosionsfestigkeit und mechanische Belastbarkeit als Reinzink auszeichnet. Zinkbleche verwendet man unter anderem als Fassadenbehang, zum Decken und Entwässern von Dächern, sowie für Anschlüsse und Abdeckungen am Dach. Zinkbleche können maximal ein Jahrhundert lang halten, während dieses langen Zeitraums sind bei professioneller Verarbeitung weder Wartungen noch Reparaturen erforderlich. Geliefert werden Zinkbleche in Form von Tafeln oder sogenannten Coils. Zum Decken von Dächern nutzt man häufig Metallbahnen aus Zink. Man verbindet die Blechteile, indem man sie lötet oder schweißt. Beim Dachdecken ist auch die Methode der Doppelstahfalzdeckung bekannt.