BEINHAUSEN

Seit 1970 gehört der Ort Beinhausen zur Verbandsgemeinde Kelberg und ist damit Teil der Ferienregion Vulkaneifel rund um Kelberg. Erste Dokumente, in denen das 90-Seelen-Dorf mit einer Fläche von 2,63 Quadratkilometern genannt wird, stammen vom 10. August 1290 und sprechen von Beinchenhusen. Das Wappen des Ortes zeigt im silberfarbenen Schild einen grünen Berg, darin ein silbernes Haus, darüber einen schwarzen, hersehdenden Hirschkopf mit rotem Kreuz. In dem nordöstlich von Sammersbach an der Lieser liegenden Beinhausen sind vor allem die oberhalb des Ortes erbaute und heute von mehreren Gemeinden als Pfarrkirche genutzte Hilgerather Kirche. Sie galt lange als heilige Stätte. Erwähnt wird sie erstmals 1504. Ihr Turm ähnelt einem mittelalterlichen Wehrturm. Als solcher war er wohl auch benutzt worden.