Bundeseinheitliche Regelungen für Ingenieure gefordert

Bundeseinheitliche Regelungen für Ingenieure gefordert
Die Bundesingenieurkammer und die von ihr vertretenen 16 Ingenieurkammern der Länder haben am 29. November 2006 eine Resolution veröffentlicht, in der Bund und Länder aufgefordert werden, endlich wirkungsvolle Schritte in Richtung Harmonisierung des Bauordnungsrechtes und bundeseinheitlicher Regelungen zur Berufsausübung für Ingenieure zu unternehmen. Grund für die Resolution ist die immer stärker behinderte bundesweite Berufsausübung von Ingenieuren im Bereich Bauwesen. Diese hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert, weil sich das zugrunde liegende Bauordnungsrecht der Länder auf unverantwortliche Weise auseinander entwickelt hat.
Deshalb fordern die Vertreter der Ingenieurkammern, dass die Landesgesetzgeber es den freiberuflich tätigen Ingenieuren ermöglichen müssen, uneingeschränkt bundesweit tätig werden zu können. Dazu ist es nach Überzeugung der berufsständischen Vertreter nötig, die Regelungen der Landesbauordnungen und ihre Durchführungsvorschriften bundeseinheitlich zu harmonisieren. Insbesondere müssen Bauvorlageberechtigungen und bautechnische Nachweisberechtigungen künftig bundesweit von jedem Land anerkannt werden. Hierzu haben sich die Ingenieurkammern bereits auf bundeseinheitliche Voraussetzungen geeinigt, die von der Politik aufgegriffen und zügig umgesetzt werden sollten. Nach Ansicht der Ingenieurkammern sollte ferner ein Bundesingenieurgesetz sicherstellen, dass die Berufsausübungsregelungen für Ingenieure bundesweit einheitlich geregelt werden.
Quelle: Pressemitteilung der Bundesingenieurkammer

Text der von der Bundesingenieurkammer eingebrachten Resolution

Vorschlag für einheitliche Regelungen zur Erstellung bautechnischer Nachweise und Bauvorlagen