EU-Kommissar Piebalgs und Staatssekretär Adamowitsch eröffnen ´Europäisches Fossile Brennstoffe Forum´ in Berlin

EU-Kommissar Piebalgs und Staatssekretär Adamowitsch eröffnen ´Europäisches Fossile Brennstoffe Forum´ in Berlin

19.10.2005 - Die Europäische Kommission veranstaltet am 19./20. Oktober 2005 im Konferenzzentrum des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit das ´Europäische Fossile Brennstoffe Forum´. Hierdurch wird auf europäischer Ebene eine Diskussionsplattform zum zentralen Thema Energieversorgungssicherheit bei Öl, Gas und den festen Brennstoffen geschaffen. Deutschland ist Gastgeberland für das Forum. Eingeladen hat die Europäische Kommission neben den EU-Mitgliedstaaten Rumänien, Bulgarien, die Türkei und Kroatien sowie Norwegen und die einschlägigen europäischen Verbände. Das Forum wird am 19. Oktober 2005 von EU-Energiekommissar Andris Piebalgs und dem Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit Georg Wilhelm Adamowitsch eröffnet. Der Schwerpunkt der ersten Sitzung liegt beim Öl.
Adamowitsch: ´Ich freue mich sehr, dass Deutschland Gastgeberland für das Forum geworden ist und EU-Energiekommissar Piebalgs sich dieses wichtigen Themas annimmt. Die Diskussion um Energieversorgungssicherheit ist aktueller denn je. Die fossilen Energieträger Öl, Gas und Kohle werden noch lange Zeit die tragenden Säulen unserer Energieversorgung bleiben müssen. Ich begrüße es, wenn die EU versucht, Ansätze für mehr Transparenz in die Ölmärkte zu bringen. Bereits beim G8-Gipfeltreffen in Gleneagles hatte Bundeskanzler Schröder dies zum Thema gemacht. Eine wichtige Rolle spielen dabei koordinierte Krisenmechanismen. In Europa sind wir in einer vergleichsweise besseren Situation als in vielen anderen Staaten, da wir in unseren Krisenbeständen neben Rohöl auch Mineralölprodukte gelagert haben. Dies hat es auch erleichtert, Versorgungsengpässe im Zuge der Hurrikane Katrina und Rita zu überbrücken. Aber nicht nur die Einbindung in das internationale Krisenmanagement ist wichtig. Deutschland ist auch bilateral aktiv; so haben wir strategische Partnerschaften im Öl- und im Gasbereich mit so wichtigen Produzentenländern wie Norwegen und Russland aufgebaut. Und wir werden unsere Politik der Diversifizierung, der Stärkung der Energieeffizienz und Energieeinsparung, der Förderung der erneuerbaren Energien und der Entwicklung neuer Technologien fortsetzen, um unsere Abhängigkeit vom Öl zu verringern. Gemeinsame Anstrengungen in der Europäischen Union spielen dabei eine wichtige Rolle.´

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