T-Mobile Deutschland übertrifft Anforderungen der UMTS-Lizenz

T-Mobile Deutschland übertrifft Anforderungen der UMTS-Lizenz
- Bundesnetzagentur bescheinigt T-Mobile einen UMTS-Versorgungsgrad von weit über 50 Prozent der Bevölkerung
- Mit HSDPA, EDGE und W-LAN bietet T-Mobile leistungsstarke Plattform für mobile Datenkommunikation in Breitbandqualität
- Neutrale Tests unterstreichen hohe Netzqualität
- Zusammen mit Ericsson arbeitet T-Mobile intensiv an Verbesserung der Sprachqualität im GSM-NetzJetzt ist es amtlich: T-Mobile stellt UMTS, das "Universal Mobile Telecommunications System" für die mobile Breitbandkommunikation, in Deutschland bereits für mehr als die Hälfte der Bevölkerung zur Verfügung. Die UMTS-Lizenz forderte zu einem definierten Stichtag eine 50 Prozent-Versorgungspflicht. Diese Auflage wird von T-Mobile durch den aktuellen Stand des Netzausbaus deutlich übererfüllt. Das geht aus einer Mitteilung der Bundesnetzagentur hervor, die im Rahmen eines zweistufigen Prüfverfahrens im Jahr 2006 erneut den Stand der Netzversorgung ermittelt hat. Aus den systematischen Stichproben hat sich dabei ergeben, dass T-Mobile bereits seit Mitte 2006 einen Versorgungsgrad "von weit über 50 Prozent" erreicht. Um den Stand der UMTS-Versorgung zuverlässig zu ermitteln, hatte der Prüf- und Messdienst der Bundesnetzagentur in zehn ausgewählten Regionen rund 16 Millionen Messwerte aufgezeichnet.

Kundenorientierte Netzstrategie
"Das Messergebnis der Bundesnetzagentur bestätigt den Erfolg unseres nachhaltigen Einsatzes für ein hervorragendes Mobilfunknetz", betont Joachim Horn, Geschäftsführer Technik bei T-Mobile Deutschland. "Wir werden unseren strategischen Ansatz weiterhin konsequent verfolgen, eine leistungsstarke Plattform für das mobile Telefonieren und die mobile Datenkommunikation in Breitbandqualität bereitzustellen."

Stefan Homeister, Geschäftsführer Marketing von T-Mobile Deutschland, hebt die Kundenorientierung des Netzausbaus hervor: "Unser hochentwickeltes Mobilfunknetz ermöglicht es uns, innovative Mobilfunk-Dienstleistungen für Privat- und Geschäftskunden anzubieten. Die Kommunikation per E-Mail gehört ebenso dazu wie der mobile Internetzugriff oder der Empfang von Fernsehsendungen mit dem UMTS-Handy. Auf der Basis unseres hochmodernen Netzes werden wir unser Dienstleistungsportfolio systematisch ausbauen."

Bis zu 3,6 Megabit pro Sekunde
Das UMTS-Netz von T-Mobile erstreckt sich auf rund 1.200 Städte und Regionen in Deutschland. In allen Orten mit mehr als 50.000 Einwohnern steht die Mobilfunktechnik der dritten Generation (3G) zur Verfügung. Als erster Mobilfunkbetreiber in Deutschland hat T-Mobile sein gesamtes UMTS-Netz mit der Breitbandtechnik HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) ausgestattet, das in der ersten Ausbaustufe Übertragungsraten von bis zu 1,8 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) ermöglicht - und damit einen hohen Komfort beispielsweise fürs Internetsurfen unterwegs. Im November 2006 hat T-Mobile bereits die zweite Ausbaustufe von HSDPA freigeschaltet, bei der Kunden in Teilen des T-Mobile Netzes die Breitbandkommunikation mit einer Übertragungsrate von bis zu 3,6 Mbit/s nutzen können.

Umfassende Breitbandstrategie
Nicht nur mit HSDPA bringt T-Mobile die mobile Datenkommunikation auf (Breitband-) Touren. Ein weiteres Element der umfassenden Breitbandstrategie des Mobilfunkmarktführers ist die WLAN-Technik. An einer Vielzahl ausgewählter Standorte wie Flughäfen, Hotels und Restaurants können die Kunden sich beispielsweise mit Notebooks oder PDA in ein HotSpot einbuchen und so den mobilen Internetzugang in Höchstgeschwindigkeit nutzen. Zusammen haben die beiden Geschäftseinheiten der Deutschen Telekom inzwischen über 8.000 Hotspots aufgebaut. Die Hotspots von T-Mobile stehen unter anderem auch in ICE-Bahnhöfen und in speziell ausgestatteten ICE-Zügen zur Verfügung.

Um auch in Regionen, die nicht mit UMTS/HSDPA versorgt sind, die mobile Breitbandkommunikation zu ermöglichen, integriert T-Mobile derzeit die moderne EDGE-Technik (Enhanced Data Rates for GSM Evolution) in das flächendeckende GPRS-Netz (General Packet Radio Service). EDGE bietet Übertragungsraten von über 200 Kilobit/Sekunde und ist damit fast viermal schneller als ISDN im Festnetz. T-Mobile plant, den EDGE-Ausbau bis Ende 2007 abzuschließen. Joachim Horn: "Mit dem Datenturbo EDGE bieten wir als einziger Netzbetreiber allen unseren Kunden überall in Deutschland einen flächendeckenden, breitbandigen Zugang zum mobilen Internet."

Bestätigte Qualität
Parallel zum Ausbau der Breitbandtechnik realisiert T-Mobile derzeit mit einer umfassenden Netzmodernisierung eine der weltweit modernsten GSM-Plattformen (Global System for Mobile Communication). Rund die Hälfte aller Standorte des GSM-Netzes modernisiert T-Mobile mit aktueller Technik von Ericsson. Die neue Hard- und Software gewährleistet eine außerordentliche hohe Kapazität und Qualität des Mobilfunknetzes. Für diese Leistungsstärke in Sachen Mobilfunkversorgung wird T-Mobile immer wieder von unabhängiger Seite ausgezeichnet.

Telefonieren in HiFi-Qualität
Die Netzspezialisten von T-Mobile arbeiten nicht nur intensiv an Leistungssteigerungen in der Datenkommunikation, sondern auch an der Optimierung der Sprachqualität. Gemeinsam mit Ericsson hat T-Mobile den weltweit ersten Feldversuch mit AMR-Wideband (AMR, Adaptive Multi-Rate) durchgeführt. Dieses innovative Verfahren für die Sprachkodierung ermöglicht künftig das mobile Telefonieren in HiFi-Qualität und bietet damit somit signifikante Verbesserungen in der Sprach- und Tonwiedergabe im GSM- und im UMTS-Netz. T-Mobile und Ericsson wollen die weitere Entwicklung der Technik maßgeblich vorantreiben. Geplant ist, AMR-Wideband in Abstimmung mit anderen Mobilfunkanbietern und Lieferanten im Jahr 2008 einzuführen.